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Neue Handprothese soll Phantomschmerzen lindern

Jena (dpa) Forscher der Universität Jena wollen eine neue Handprothese entwickeln, die dem Phantomschmerz entgegenwirkt. Diese Schmerzen, die oft nach Amputationen auftreten, seien bisher schlecht therapierbar, sagte der Psychologe Thomas Weiß laut Mitteilung vom Donnerstag.

Die Wissenschaftler wollen sich nun vor allem auf Fehlentwicklungen im Gehirn konzentrieren, die für das Schmerzempfinden in den amputierten Körperteilen verantwortlich sind. Sie könnten mit einer neuen Prothese teilweise rückgängig gemacht werden. Mit ihr werden Druckinformationen aus den künstlichen Fingern dem Gehirn gemeldet.

Nach Angaben der Forscher haben erste Untersuchungen in einer Experimentalanordnung sehr vielversprechende Ergebnisse gebracht. Eine funktionstüchtige Handprothese könnte Anfang kommenden Jahres zur Verfügung stehen. Die Forscher suchen nun noch Patienten mit Arm- und Handamputationen, die an der Studie teilnehmen wollen.

Internet: www.uni-jena.de

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