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Neue Mannheimer Kunsthalle vor der Eröffnung

Mannheim. Mannheim freut sich über den derzeit größten Neubau eines Kunstmuseums in Deutschland. Das 68,3 Millionen Euro teure Gebäude im historischen Stadtkern ist nicht unumstritten.

Neue Mannheimer Kunsthalle vor der Eröffnung

Anselm Kiefers „Sefiroth“ im Atrium des Neubaus. Foto: Uwe Anspach

Mit einem dreitägigen Bürgerfest öffnet die neue Mannheimer Kunsthalle Anfang Juni nach jahrelangen Bauarbeiten für die Allgemeinheit.

Interessierte können vom 1. bis 3. Juni das 68,3 Millionen Euro teure Sammlungshaus im Zentrum der Stadt besichtigen. Geplant sind Vorträge, Musikeinlagen und Workshops. Das moderne Gebäude im historischen Stadtzentrum gilt als derzeit größter Neubau eines Kunstmuseums in Deutschland.

Bei einem Festakt mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) war der Stadt im Dezember symbolisch der Schlüssel übergeben worden. Jetzt hängen alle Kunstwerke, die damals aus technischen Gründen nicht in das Gebäude gebracht werden konnten. Die Kunsthalle beherbergt unter anderem die wohl weltgrößte Privatsammlung mit Werken von Anselm Kiefer.

Wegen seines Standorts inmitten eines Jugendstilensembles und seiner Ummantelung mit einem Netz aus Edelstahl ist der architektonische Entwurf nicht unumstritten. Direktorin Ulrike Lorenz leitet das Museum seit 2009. Kürzlich verlängerte die Stadt den Vertrag mit der im thüringischen Gera geborenen Kunsthistorikerin bis Ende 2023.

Der Museumsbetrieb startet im Juni mit einer Ausstellung des kanadischen Fotografen Jeff Wall. „Das ist ein fast klassischer zeitgenössischer Künstler mit einem wirkungsvollen Werk“, sagte Lorenz. Auf viel Interesse dürfte im Herbst auch die Schau „Die Konstruktion der Welt: Kunst und Ökonomie“ mit Werken aus den USA und der früheren Sowjetunion stoßen. Dazu zeigt das Museum dann auch die deutsche Kunst der Neuen Sachlichkeit.

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