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Neue Mitte für Durchholz

DURCHHOLZ Grünes Licht für die Planung - die Politik hat gestern der Stadtverwaltung den Auftrag erteilt, Ideen für eine Nutzung des Schulgrundstücks in Durchholz mit einer Wohnbebauung zu konkretisieren.

von Von Susanne Linka

, 18.10.2007
Neue Mitte für Durchholz

Durchholz: Grünes Licht für die Planung

Mit 7 : 6 - bei einer Enthaltung - fiel das Ergebnis im Ausschuss für Stadtentwicklung knapp aus. Während SPD, Grüne und FDP die „Offenheit des Vorschlags“ würdigten, verwiesen CDU und WBG darauf, dass der Vorstoß der Verwaltung sie nicht überzeugt.

„So ganz offen ist die Planung ja nicht, der Abriss des Schulgebäudes und eine anschließende Wohnbebauung sind ja vorgegeben“, erklärte Arnulf Rybicki für die CDU. Vermutlich würden die Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf gerade einmal die Kosten für den Abriss decken: „Wo ist da die Perspektive für Durchholz? Der Ortsteil sucht schließlich eine neue Mitte.“

Eine ungünstige Situation erkannte darin auch Klaus Riepe von der WBG. Er kritisierte: „Wir sollen die Verwaltung hier mit einer Aufgabe beauftragen, mit der sie sich sowieso befassen muss.“

Lieselotte Dannert von den Grünen signalisierte Zustimmung, und wünschte sich, dass bei der konkreten Planung - möglichst in ökologischer Bauweise - die Belange der Bürger berücksichtigt werden.

Schnellschuss

Ihr Ehemann Helmut Dannert - einst Grüner und jetzt fraktionslos - räumte ein, er habe die Schließung der Durchholzer Grundschule stets als „Schnellschuss der Verwaltung“ empfunden.

Dennoch sei ihm klar gewesen, dass im Bereich Herbede eine Schule geschlossen werden musste. Er enthielt sich der Stimme. „Vielleicht ist es ja denkbar, dort keine reine Wohnbebauung zu schaffen, sondern auch eine Neue Mitte für Durchholz“, warf Carl-Henning Beckmann für die FDP ein.

Stadtbaurat Markus Bradtke hatte zuvor an die Ausschussmitglieder appelliert, die Weichen für eine Planung für das Grundstück zu stellen: „Liegen lassen ist keine Alternative.“