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Neue Spielzeit: Schauspielhaus startet mit "Tartare Noir"

Hamburg (dpa) Neun komplett neue Stoffe will die Intendantin Karin Beier ab September auf die Bühne bringen, darunter ein Stück über den US-Präsidenten Donald Trump, das die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek im Auftrag des Theaters geschrieben hat. Die Uraufführung ist am 28. Oktober.

Neue Spielzeit: Schauspielhaus startet mit "Tartare Noir"

Die Intendatin des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg, Karin Beier, kündigt neue Stücke an. Foto: Christophe Gateau

Von Elfriede Jelineks Abrechnung mit US-Präsident Donald Trump bis zum Künstler-Trio Studio Braun und dem "Goldenen Handschuh": Neun komplett neue Stoffe will das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg in seiner nächsten Spielzeit auf die Bühne bringen.

Den Auftakt macht im September die von Intendantin Karin Beier inszenierte Groteske "Tartare Noir" nach Motiven von Thomas Peckett Prest, wie die 51-jährige Theaterchefin und ihr Team am Freitag berichteten.

Neben den Uraufführungen stehen Werke wie Gerhart Hauptmanns "Rose Bernd", Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig" und Ibsens "Baumeister Solness" auf dem Programm. Das Trio Studio Braun kommt nach Jahren zurück ans Schauspielhaus - mit Heinz Strunks Roman "Der goldene Handschuh" über Frauenmörder Fritz Honka.

Ein Highlight sorgte schon für Aufsehen: Literaturnobelpreisträgerin Jelinek hat im Auftrag des Theaters ein Stück über US-Präsident Donald Trump geschrieben, dessen Uraufführung für den 28. Oktober geplant ist. Erstmals gelesen wurde aus "Am Königsweg" jüngst in New York, 16 von 92 Seiten bekamen die Besucher dabei in englischer Übersetzung zu hören. "Das Stück ist mehr als eine persönliche Abrechnung mit Trump", berichtete das Schauspielhaus-Team. Es gehe um Phänomene wie Rechtspopulismus und Nationalismus - es sei traurig und komisch zugleich, denn Trump habe Jelinek eine perfekte Steilvorlage für eine bitterböse Parodie geliefert.

Deutsches Schauspielhaus

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