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Neue Verkaufsspekulationen um Telekom-Tochter T-Mobile US

New York/Bonn (dpa) T-Mobile US und der Bezahlfernsehanbieter Dish stehen angeblich vor einer Milliarden-Fusion. Aber viele Detailfragen sollen noch offen sein. Die Aktionäre der Telekom in Deutschland freuen sich schon auf einen Deal.

Neue Verkaufsspekulationen um Telekom-Tochter T-Mobile US

T-Mobile-Chef John Legere hat sich nicht zu den Verkaufsspekulationen geäußert. Foto: Gary He/Insider Images/Archiv

Nach Monaten der Ruhe gibt es wieder neue Spekulationen über die Zukunft von T-Mobile in den USA: Jetzt soll erneut der amerikanische Satellitenfernsehanbieter Dish interessiert sein, berichtete das «Wall Street Journal».

Die Telekom-Aktie profitierte am Morgen davon und legte in der ersten Handelsstunde um 1,83 Prozent auf 15,83 Euro zu.

Laut «WSJ» sprechen Dish und die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom über eine Fusion. Wie die Zeitung unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete, sei man sich über den Preis aber noch nicht einig. Demnach gibt es jedoch in anderen Punkten ein grundsätzliches Übereinkommen: T-Mobile-Chef John Legere solle das gemeinsame Unternehmen führen, während Dish-Chef Charlie Ergen Verwaltungsratschef werde.

Legere schrieb dazu via Twitter, das Gerücht verdiene keinen Kommentar. Bei Dish war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Unter Marktbeobachtern gilt Dish als Kandidat für eine Übernahme von T-Mobile. Der Satellitenfernsehanbieter hat Funkfrequenzen im Wert von 50 Milliarden Dollar gekauft. Beim US-Mobilfunker Sprint hatte Dish sein Glück auch schon versucht - aber vergeblich. Sprint gehört jetzt mehrheitlich zum japanischen Telekommunikationskonzern Softbank.

Mit den 57 Millionen Kunden von T-Mobile in den USA könnte Dish sich besser gegen die Video-Streaming Angebote von Netflix, Hulu und Amazon wehren. Gemessen am Schlusskurs der Aktien von Mittwoch sind beide Unternehmen zusammen 64 Milliarden US-Dollar wert. Der kombinierte Jahresumsatz läge bei rund 45 Milliarden Dollar.

Die Telekom hatte auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase Anfang des Jahrtausends den US-Mobilfunker Voicestream übernommen. Unter anderem wegen der daraus entstandenen hohen Schulden wollte der Konzern das US-Geschäft 2011 an AT&T verkaufen, scheiterte jedoch am Widerstand der US-Wettbewerbshüter. Im vergangenen Jahr gab es immer wieder Spekulationen zu T-Mobile, zu den damaligen Interessenten soll auch schon Dish gehört haben. Die Telekom selber ist offen für einen Verkauf - wenn der Preis stimmt.

Bericht im WSJ

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