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Neuer Ausweis macht der Stadt mehr Arbeit

Zusätzliche Mitarbeiter

BOCHUM Er ist kleiner als sein Vorgänger, verursacht aber mehr Aufwand: Wenn am 1. November der neue Personalausweis im Scheckkartenformat eingeführt wird, müssen sich bei der Stadt elf zusätzliche Mitarbeiter um die Bearbeitung der Anträge kümmern.

von Von Lisa Seiler

, 08.06.2010
Neuer Ausweis macht der Stadt mehr Arbeit

So wird der neue Personalausweis aussehen.

"Es handelt sich ja um ein komplett neues Dokument, das viele neue Daten beinhaltet", erklärt Stadtsprecher Thomas Sprenger den höheren Personalbedarf. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit für einen Antrag steige daher Hochrechnungen zufolge von bisher sechs auf 25 Minuten an. "Wir haben ermittelt, dass wir deshalb elf zusätzliche Mitarbeiter benötigen", sagt Sprenger. Die Stellen würden mit internen Kräften besetzt.

Auf Chip gespeichert Alle Daten, die bisher auf die Ausweise gedruckt sind, werden beim neuen elektronischen Personalausweis auf einem Chip gespeichert. Dort wird auch ein digitales Foto hinterlegt. Wer möchte, kann außerdem freiwillig Fingerabdrücke auf dem neuen Ausweis speichern lassen.

Kontrollen erleichtern Dieser soll die Kontrollen an Grenzen und innerhalb Deutschlands erleichtern und es dem Inhaber ermöglichen, sich im Internet Behörden gegenüber elektronisch auszuweisen. So soll man etwa mit Hilfe des neuen Ausweises sein Auto direkt im Internet zulassen können.

Noch laufen Tests

Außerdem soll man den Ausweis auch beim Online-Shopping und beim Online-Banking einsetzen können. Dazu muss der Ausweisinhaber seinen Rechner allerdings mit einem entsprechenden Lesegerät ausstatten.

Stadt muss aufrüsten Auch die Stadt muss zur Einführung des neuen Ausweises aufrüsten. Welche Technik gebraucht und wie genau diese eingesetzt wird, kann Sprecher Sprenger derzeit noch nicht im Detail sagen. "Bis Ende des Monats laufen beim Bund noch Feldtests zum neuen Personalausweis, danach sehen wir sicher alle klarer."