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Neuer Priester für alle drei Gemeinden: Pater Francis stellt sich vor

SÜDKIRCHEN Südkirchen hat wieder einen katholischen Seelsorger. Seit 1. November ist Pater Francis Chambakara aus Indien offiziell neben Pfarrer Eschenlohr als neuer Seelsorger für die Pfarrgemeinden Nordkirchen, Südkirchen und Capelle tätig. Im Interview erzählt er von seinem Aufenthalt in Deutschland.

Neuer Priester für alle drei Gemeinden: Pater Francis stellt sich vor

Pater Francis wohnt in Südkirchen, ist aber als Priester auch für die Gemeinden Capelle und Nordkirchen zuständig.

Pater Francis, fühlen Sie sich nach den ersten Wochen wohl in den drei Gemeinden? Pater Francis: Ich habe eine Wohnung in Südkirchen, die sehr komfortabel ist. Aber ich lebe nicht auf großem Fuße, denn als Ordenspriester geht mein Gehalt an den Orden, von dort erhalte ich ein Taschengeld. Ich habe mich für ein einfaches Leben entschieden; mein Orden versorgt mich mit allem, was ich brauche. Viele Jahre habe ich missionarische Arbeit in Nordindien geleistet, da gab es weder fließendes Wasser noch elektrischen Strom.

Erzählen Sie doch bitte kurz Ihren Lebensweg. Pater Francis: Meine Eltern sind einfache Bauern in Kerala in Südindien. Ich bin 1961 als das vierte von acht Kindern geboren. Mein Studium habe ich in Mangalore, in Südindien, absolviert. 1990 war das Jahr meiner Priesterweihe. Danach erwarb ich in einem zweijährigen Studium an der Universität von Kottayam den "Master of Arts" in englischer Sprache. Von 1992 bis 2002 setzte mich mein Orden in Nordindien als Missionar ein.

Welchem Orden gehören Sie an? Pater Francis: Meine Ordensgemeinschaft ist die indischen Missionsgemeinschaft St. Thomas.

Wie kamen Sie nach Deutschland? Pater Francis: Es gab eine Anforderung aus Deutschland an meinen Orden. Im Jahre 2003 hat mich mein Orden gebeten, als Krankenhausseelsorger nach Montabaur zu gehen, dort habe ich fünf Jahre im Krankenhaus der "Barmherzigen Brüder" gearbeitet. Nachdem die Tätigkeit in Montabaur beendet war, fragte man mich, ob ich die Stelle hier in den drei Gemeinden übernehmen kann.

Wie möchten Sie angesprochen werden? Pater Francis: Herr Chambakara klingt für mich ungewöhnlich und außerdem ist der Name auch zu kompliziert. Die Menschen sollten mich einfach mit Pater Francis ansprechen.

Wo sehen Sie die Zielschwerpunkte ihrer Arbeit? Pater Francis: Ich bin vom Weihbischof Dr. Franz-Josef Overbeck zum Vicarius Cooperator für die Pfarrgemeinden Nordkirchen St. Mauritius, Capelle St. Dionysius und Südkirchen St. Pankratius ernannt worden. Ich werde alle meine Tätigkeiten mit Pfarrer Eschenlohr absprechen und zum Beispiel die Messen in allen drei Gemeinden halten oder auch Beerdigungen durchführen. Meine Wohnung ist zwar in Südkirchen, ich werde aber in allen drei Gemeinden tätig sein. Meine Aufgabe stelle ich unter ein einfaches Motto: Es ist das Jesus-Wort "Folge mir nach", ich will Christen für das Wort Gottes gewinnen. Am Samstag, 15. November, sind die Mitglieder der Pfarrgemeinden eingeladen, mit Pater Francis ab 19.30 Uhr im Pfarrheim in Südkirchen ins Gespräch zu kommen.

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