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Neuer Rewe-Markt eröffnet am 14. November

Lütgendortmunder Straße

Der neue Rewe-Markt an der Lütgendortmunder Straße steht kurz vor seiner Vollendung. Die Eröffnung ist für den 14. November geplant. Wir trafen Rewe-Betreiber Reinhard Amshove auf der Baustelle.

LÜTGENDORTMUND

, 28.09.2017
Neuer Rewe-Markt eröffnet am 14. November

Reinhard Amshove freut sich auf die Eröffnung seines neuen Rewe-Markts an der Lütgendortmunder Straße.

Sechs Tage Urlaub hat sich Reinhard Amshove gerade gegönnt. Viel schlafen und Sonne tanken auf Mallorca. Bevor es richtig losgeht: mit dem Auszug aus dem alten Rewe-Markt an der Werner Straße und dem Einzug in den neuen Rewe-Markt an der Lütgendortmunder Straße. Auf der Zielgeraden wird es für ihn und sein Personal noch einmal richtig stressig werden.

Bagger rollten Ende Januar an

Der Marathon begann Ende Januar 2017, als die ersten Bagger anrollten (wir berichteten). Für Reinhard Amshove ein Festtag: „Die Standortfrage war schwierig, das Verfahren hat sich sehr lange hingezogen. Ich freue mich, dass ich nach 14 Jahren meinen Kunden nun einen Rewe-Markt ohne Treppen und Fahrstühle bieten kann“, sagt er mit Blick auf die Zweigeschossigkeit im ehemaligen Konzehaus. Dort gehen am Abend des 4. November (Samstag) die Lichter aus. Zumindest für die Kunden. Für die Mitarbeiter heißt es dann: Ausräumen, Verpacken und Verschicken am alten und Einräumen am neuen Standort. Sonntagsdienst inklusive. Reinhard Amshove ist zuversichtlich, dass alle zusammen diesen logistischen Kraftakt schaffen werden. „Jede Hand ist gefragt.“

90 Prozent ist eingestielt

Eine gute Woche müssen die Rewe-Kunden fremd einkaufen. Denn erst am 14. November (Dienstag) soll der neue Supermarkt mit einer Verkaufsfläche von 1640 Quadratmetern eröffnet werden. 90 Prozent seien für den großen Tag eingestielt, sagt Amshove. Rewe-Ladenlayouter Ulrich Eisenträger nickt. Die Auswahl des Sortiments, die Verträge mit den Lieferanten, die Bestellungen für die Ladeneinrichtung: alles längst erledigt. Ende Oktober ist die Übergabe durch Investor Diag (Dreier Immobilien) geplant. Amshove: „Ab dann ist jeder Tag durchgetaktet.“

Momentan läuft der Innenausbau

Momentan läuft der Innenausbau. Handwerker haben das Kommando übernommen. Ziehen Leitungen, fliesen Wände, hantieren mit Schrauben, Rohren und Armaturen. Draußen, wo demnächst 67 Autos parken können, rumpeln Bagger über den noch unbefestigten Boden. Der Markt, sagt Reinhard Amshove mit Stolz in der Stimme, sei hochwertig, deutlich über dem Durchschnitt. Das betreffe das Sortiment genauso wie die Ausstattung. Ein Hingucker sei die offene Stahl-Fachwerk-Konstruktion der Decke. „Und als Kontrast dazu arbeiten wir bei der Ausstattung viel mit natürlichen Hölzern.“ Betreten können die Kunden den Markt von zwei Seiten. Wir beginnen unseren Rundgang am Ein- und Ausgang neben dem Parkplatz. Links davon wird auf 65 Quadratmetern die Bäckerei Malzers einen Thekenverkauf und einen Café-Betrieb mit rund 20 Innen- und Terrassenplätzen anbieten. Rechts wird sich eine große Obst- und Gemüsewelt erstrecken, dahinter eine Fleisch-, Wurst- und Käse-Theke samt Backstation. „Und hier kommt das nächste Highlight“, sagt Reinhard Amshove und zeigt auf den zukünftigen Wein- und Spirituosen-Bereich – umrahmt von einer großen, runden Glasfront.

Nähe zum Busbahnhof

Der Rundgang endet an Ein- und Ausgang Nummer zwei, an der Lütgendortmunder Straße. Hier könnten Kunden direkt aus dem Bus in den Markt „springen“. Die Nähe zum Busbahnhof sei ideal, sagt Amshove. Deshalb werde hinter dem Eingang ein Grill geparkt, an dem sich Laufkundschaft mit Heißgerichten wie Fisch oder Leberkäse versorgen kann.

Im Obergeschoss liegen die Personal- und Sozialräume. Apropos Personal: Alle 44 bisherigen Mitarbeiter werden laut Amshove übernommen – und sogar noch weitere eingestellt. Insgesamt sollen im neuen Markt 70 Voll- und Teilzeitkräfte arbeiten.

Glasfronten, Naturstein und Klinker prägen die Fassade, das Dach wird grün. Für den Rewe-Bau ist die Parkplatzanzahl von 189 auf 67 geschrumpft. In der Umgebung werden es insgesamt noch 239 sein. Wird der „Parkdruck“ regelmäßig zu hoch sein, soll der Parkplatz an der Feuerwache erweitert werden. Anlieferung, Lager und Leergutannahme liegen künftig im Süden (am Ende des Parkplatzes).