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Neuer Test macht Rhesus-Prophylaxe oft überflüssig

Göttingen (dpa) Gute Nachricht für Schwangere: Göttinger Forscher haben einen Test entwickelt, mit dem sicher festgestellt werden kann, ob sie gegen eine Rhesusunverträglichkeit ihres Kindes behandelt werden müssen.

Neuer Test macht Rhesus-Prophylaxe oft überflüssig

Göttinger Forscher haben einen neuen Test entwickelt, der den Rhesusfaktor von ungeborenen Kindern fast 100-prozentig bestimmen kann. (Bild: dpa)

Bisher erhalten alle Schwangeren, denen der Rhesusfaktor D auf den roten Blutkörperchen fehlt, eine Prophylaxe, um das Risiko schwerer Komplikationen beim Kind zu verringern.

Der neue Test könne den Rhesusfaktor von ungeborenen Kindern mit einer Sicherheit von fast 100 Prozent bestimmen, teilte die Universität Göttingen mit. Wenn auch das Kind D-negativ ist, sei eine Behandlung der Mutter überflüssig.

Für ihre von der EU geförderte Studie haben die Wissenschaftler der Göttinger Universitätsmedizin Blutproben von mehr als 1100 Schwangeren aus ganz Deutschland untersucht. Die Studie wurde in der online-Ausgabe der Zeitschrift «Transfusion» veröffentlicht.

Der Untersuchung zufolge hätten etwa 35 Prozent aller Frauen mit Rhesusfaktor D negativ keine Anti-D-Prophylaxe benötigt, weil deren Kinder selbst Blut mit dem Rhesusfaktor D-negativ hatten. Dies seien hochgerechnet auf Deutschland pro Jahr etwa 46 000 Frauen, sagte Prof. Tobias Legler von der Abteilung Transfusionsmedizin.

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