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Neuer Zeuge im Prozess gegen Hassprediger Abu Walaa

Celle. Im Prozess gegen den mutmaßlichen Deutschlandchef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Walaa, gibt es einen neuen Belastungszeugen. Dabei handelt es sich um einen der verurteilten jugendlichen Täter des Anschlag auf den Essener Sikh-Tempel im Jahr 2016 mit drei Verletzten. Der Verfahrenstag am Mittwoch sei abgesagt worden, damit die Verteidiger von Abu Walaa und der vier Mitangeklagten die umfangreichen Aussagen des Zeugen lesen können, teilte der Sprecher des Oberlandesgerichts Celle mit.

Das Landgericht Essen hatte den 17-Jährigen aus Gelsenkirchen, der eine Bombe vor der Tür des Tempels platzierte, im März zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Jugendliche soll Teilnehmer an radikal-islamischen Einweisungen eines in Celle mitangeklagten türkischen Reisebüroinhabers aus Duisburg gewesen sein. Wie der NDR berichtet, hatte sich der 17-Jährige aus der Haft in Iserlohn von sich aus bei den Behörden gemeldet mit dem Wunsch, zu den in Celle angeklagten mutmaßlichen Terrordrahtziehern auszusagen. In seinen Aussagen belastet er offenbar alle Angeklagten.

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