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Neuer lässt WM-Teilnahme offen - „Kann ich noch nicht sagen“

München. Manuel Neuer muss weiter um seine WM-Teilnahme bangen. Ob der seit September verletzte DFB-Kapitän bis zur WM fit wird, weiß er selber nicht. Spielpraxis vor dem Start der Endrunde in Russland ist für ihn wichtig. Optimistischer als Neuer ist Bayern-Kollege Jérôme Boateng.

Neuer lässt WM-Teilnahme offen - „Kann ich noch nicht sagen“

Wann Manuel Neuer ins Tor des FC Bayern zurückkehrt, steht noch nicht fest. Foto: Uwe Anspach

Manuel Neuer legt sich nicht fest. Der Welttorhüter lässt eine Woche vor der WM-Nominierung seine Teilnahme am Turnier in Russland ebenso offen wie den Zeitpunkt seines Comebacks.

„Ich muss für mich und die Mannschaft und auch für die Fußball-Republik Deutschland die richtige Entscheidung treffen und da hilft es nichts, sich aus der Ruhe bringen zu lassen. Ich muss die richtige Entscheidung treffen und wie sie ausfällt, das wird man dann am Ende sehen“, sagte Neuer bei der Vorstellung des neuen Heimtrikots des FC Bayern München.

Bei der Veranstaltung am Dienstag zeigte sich Neuer im Scheinwerferlicht auf der Bühne erst in seiner neuen Arbeitskleidung für die Spielzeit 2018/19, ehe er zu Gesundheit und Wettkampfrückkehr Stellung bezog. „Ich fühle mich bei den Sachen, die ich bisher mache, sehr wohl und bin sehr zufrieden“, sagte er. „Es hat alles vernünftig reagiert und ich werde Step by Step weiter versuchen, an mir zu arbeiten“, sagte der 32-Jährige bei dem Sponsorentermin (adidas). Ob er bei der WM dabei ist? „Das kann ich heute noch gar nicht sagen.“

Optimistischer klang da Jérôme Boateng. „Gesundheitlich geht’s mir besser. Ich glaube nicht, dass die WM in Gefahr ist“, sagte der Innenverteidiger. „Aber ich muss Geduld haben. Ich werde natürlich kein Risiko gehen und zu früh anfangen.“ Boateng hatte sich im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid am Oberschenkel verletzt und musste die Saison beim FC Bayern vorzeitig beenden.

Ein Comeback von Neuer am Samstag im Bundesliga-Heimspiel der Münchner gegen den VfB Stuttgart ließ der seit September verletzte Welttorhüter offen. „Jetzt haben wir noch drei Trainingseinheiten und dann werden wir weitersehen“, sagte Neuer, der am Dienstag im Kreis der Mannschaft trainiert hatte. „Ich finde jetzt, die letzten Wochen waren gar nicht schwer für mich. Die waren eher sehr gut, weil ich auch mehr machen konnte.“

Für Bundestrainer Joachim Löw ist ein Comeback noch vor der Bekanntgabe des vorläufigen WM-Kaders am kommenden Dienstag keine Bedingung für Neuers Berücksichtigung für das Turnier vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland.

Danach aber sieht Neuer selbst einen Einsatz als entscheidend an. „Ich denke nicht, dass es vorstellbar ist, dass ich ohne Spielpraxis in ein Turnier gehe. Es sind ja noch ein paar Spiele, von daher warten wir es einfach mal ab“, sagte der DFB-Kapitän, der sich dreimal den Mittelfuß gebrochen hatte.

Nach der Stuttgart-Partie steht am 19. Mai noch das Pokalfinale an, bei dem allerdings ein Einsatz von Sven Ulreich erwartet wird. Am 2. Juni könnte Neuer im vorletzten Testspiel vor der WM in Russland in Klagenfurt gegen Österreich ein Comeback im Tor der Nationalmannschaft feiern, sechs Tage später steht noch eine Partie gegen Saudi-Arabien an.

Löw könnte am 23. Mai mit vier Torhütern ins WM-Trainingslager nach Südtirol reisen. Neben Neuer sind Marc-André ter Stegen (FC Barcelona), Kevin Trapp (Paris Saint-Germain) und Bernd Leno (Bayer Leverkusen) die Kandidaten.

Neuer wurde auch gefragt, ob für ihn bei der WM eine Rolle auf der Bank denkbar sei. „Man kann sich momentan alles vorstellen, weil man nicht weiß, wo das Ende ist oder was das Ende mit sich bringt“, sagte Neuer. Doch würde er das wirklich tun?

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