Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Fahrlehrern in NRW fehlt der Nachwuchs

Neues Gesetz soll Personalnot an Fahrschulen beheben

NRW Wer Fahrlehrer werden will, hat derzeit glänzende Aussichten auf einen Job. Viele Fahrschulen suchen händeringend Personal. Ein neues Gesetz soll die teure Ausbildung attraktiver machen. Doch die Branche ist skeptisch.

Neues Gesetz soll Personalnot an Fahrschulen beheben

Der Schwerter Fahrlehrer Udo Edelmeier (r.) und Schülerin Gurbet Ekin. Foto: Björn Althoff

Hände hier, Augen dort, Schulterblick, Gang rein, Fuß aufs Gas und Kupplung kommen lassen. Wie viele Tausende Male Udo Edelmeier diese Anweisungen schon gegeben hat? Der 60-Jährige müsste es überschlagen – und auch das würde dauern. Seit Jahrzehnten ist Edelmeier Fahrlehrer. Heute ist er Chef der größten Fahrschule in Schwerte. Und doch fängt er immer neu an. Bei jedem Fahrschüler wieder. Edelmeier hat eine Handvoll Mitarbeiter. Viele andere Fahrlehrer sind Einzelkämpfer. Sie alle eint: Der Branche ging es schon besser. Nachwuchs zu finden, ist schwierig.

Die Zahl der Fahrlehrer ist nach Angaben des Kraftfahrt Bundesamtes bundesweit zwischen 2011 und 2017 von rund 55.000 auf 44.500 gesunken. Auch in Nordrhein-Westfalen lässt sich dieser Trend beobachten. Hier gab es am 1. Januar 2017 8044 Fahrlehrer. Im Jahr 2011 waren es noch 8517.

In Westfalen gebe es ebenfalls einen Mangel, bestätigt der Vorsitzende des Fahrlehrer-Verbands Westfalen, Friedel Thiele. Im Jahr 2009 habe es in Westfalen 2705 Fahrschulen gegeben. 2016 seien es nur noch 2376 gewesen, sagt Thiele. „Ein Rückgang von 329 Betriebsstätten, das ist schon beachtlich. Vor allem in Ballungszentren und in großen Fahrschulen fehlen Lehrer.“

Das sagen die Fahrlehrer in der Region zum Personalmangel

"Wenn man zusätzlich zu den Ausbildungskosten mit berücksichtigt, dass man ja auch seinen Lebensunterhalt bestreiten muss, dann können sehr schnell 20.000 oder sogar 30.00 Euro zusammenkommen", sagt Peter Picknik (l.) aus Haltern. Die Nachfolge in seiner Fahrschule ist geregelt: Sohn Kai (r.) übernimmt. Fahrlehrer werden in dem Betrieb dennoch gesucht.
Klaus Niehoff betreibt Fahrschulen in Vreden, Stadtlohn, Ottenstein und Gescher im Westmünsterland. Er sagt: "Wir haben zu wenig gute Fahrlehrer. Man muss engagiert, einfühlsam und geduldig sein, den Job ernst nehmen und damit klarkommen, wenn man wenig Freizeit hat."
Tobias Niedrich (l.)  hat die gleichnamige Fahrschule in Werne von seinem Vater Jürgen übernommen. Seit über einem jahr sucht er vergeblich einen neuen Fahrlehrer: "Ich habe es über Zeitungsanzeigen, das Arbeitsamt und Facebook versucht." Doch die Bewerber stehen auch hier alles andere als Schlange.
Karsten Stuckmann (2. v. r.) ist Inhaber der Fahrschule Lappenschmiede in Castrop-Rauxel und Dozent an einer Fahrlehrer-Fachschule. Er würde es begrüßen, wenn mehr Frauen den Beruf ergreifen würden. "Der Job erfordert auch viel Kopfarbeit. Wir bringen nicht nur das Fahren bei, sondern sind auch Psychologen, beste Freunde." Frauen seien häufig sehr viel empathischer als Männer und fänden einen guten Zugang, besonders zu den jüngeren Führerscheinanwärtern.
Claudia und Norbert Schöne betreiben eine Fahrschule in Dorsten. Sie kritisieren die Zulassungsvoraussetzungen für den Beruf des Fahrlehrers, wo nicht einmal mehr ein Hauptschulabschluss vorgeschrieben ist. "Das Bildungsniveau sollte erhöht werden, nicht gesenkt", meint Claudia Schöne. Mit dem Beruf sei schließlich eine Vorbildfunktion und viel Verantwortung verbunden.
Statt mit 22 Jahren können angehende Fahrlehrer die Ausbildung nun mit 21 Jahren beginnen. Zu früh, meint Gerd Holtkamp (v.), der eine Fahrschule in Selm betreibt: "Man muss doch erst selbst Erfahrungen sammeln als Fahrer, bevor man andere unterweist."
Der Dorstener Fahrlehrer Peter Overbeck hat nach langer Suche eine junge Fahrlehrerin gefunden und eingestellt. Den Nachwuchsmangel erklärt er so: "Junge Menschen haben sich sehr verändert. Ihr Tagesablauf ist sehr freizeitorientiert. Und wenn sie dann von einem Beruf hören, bei dem man um 8 Uhr anfängt und um 22 Uhr immer noch im Auto sitzt, dann hört sich das erst einmal nicht nach einem Traumberuf an."
"Die Arbeitszeiten liegen oft in den Abendstunden und reich werden kann man als Fahrlehrer auch nicht", sagt der Halterner Fahrlehrer Jürgen Helmer. Trotzdem möchte er eine Lanze für den Beruf brechen: "Fahrlehrer ist ein Job, der Spaß macht, der interessant und abwechslungsreich ist. Man hat viel mit jungen Menschen zu tun. Insofern kann ich nur dazu raten, bei Interesse den Beruf zu ergreifen. Die Berufsaussichten sind hervorragend."
Robin Dukowski und Ehefrau Anika Baloumis-Dukowski führen eine Fahrschule in Lünen. "Wir würden sofort noch einen Fahrlehrer einstellen, aber der Markt ist wie leergefegt", sagt Anika Baloumis-Dukowski. Im Wettbewerb um die Nachwuchskräfte setzen die Eheleute auf ein gutes Arbeitsklima und familienfreundliche Arbeitszeiten. "Wenn mir einer unserer Fahrlehrer sagt, montags kann ich nicht schulen, das ist mein Familientag, dann richten wir das so ein", so Baloumis-Dukowski.
Wer sich um eine Erlaubnis als Pkw-Fahrlehrer bewirbt, braucht neuerdings nicht mehr zwangsläufig auch einen Motorrad- und Lkw-Führerschein. Daniel Bernhardt von der gleichnamigen Fahrschule aus Dorsten kritisiert diese Regelung: "Es ist gut, wenn man als Fahrlehrer weiß, wie sich ein Lkw-Fahrer oder ein Motorradfahrer im Straßenverkehr verhält."
Heike Brümmer führt seit mehr als 20 Jahren eine Fahrschule in Werne. Sie kritisiert, dass Pkw-Fahrlehrer nicht mehr zwingend einen Motorrad- und einen Lkw-Führerschein benötigen: "Wenn ich selbst nicht gefahren bin, weiß ich nicht, welche Gefahren von mir ausgehen. So kann ich anderen die Gefahren eines heranrauschenden Motorrads oder den toten Winkel bei einem Lkw nicht erklären."
"Eine Überalterung ist ganz klar zu erkennen", sagt Jörg Voctor von der Fahrschule Gerlach in Dortmund. Er begrüßt die Veränderungen, die das neue Gesetz bringt. Sein Betrieb bietet bei der Fahrlehrer-Ausbildung Plätze für das Berufspraktikum an: "Diese Fahrlehrer haben wir auch immer direkt übernommen soweit möglich."

Fahrschüler gebe es genug, sagt Friedel Thiele. „Die Auftragslage hat sich verbessert.“ Grund für den Rückgang an Fahrschulen sei hingegen unter anderem, dass Betreiber es schwer haben, qualifizierte Nachfolger zu finden, vor allem in den Bereichen Lkw und Bus gebe es einen Fahrlehrer-Mangel. Doch auch andere Gründe – wie der starke Wettbewerb – spielen eine Rolle.

Lüner Fahrlehrer berichtet von starkem Konkurrenzdruck

Robin Dukowski ist der Paradiesvogel unter Lünens Fahrlehrern: 31 Jahre jung, lockeres Auftreten, ein Typ, der bei jungen Leuten zumindest rein optisch auf den ersten Blick ankommen dürfte – dank Lederjacke, zerrissenen Jeans und angesagten weißen Turnschuhen. Seit 2008 ist Dukowski als Fahrlehrer in Lünen unterwegs, 2014 machte er sich selbstständig und eröffnete Dee’s Fahrschule in Alstedde. Den harten Wettbewerb bekommt Dukowski täglich zu spüren: „Der Konkurrenzdruck ist enorm, die meisten Fahrschulen sind sich untereinander nicht grün. Das ist wie mit Borussia Dortmund und Schalke 04.“ Der Fahrlehrermangel schlage voll durch. Teilweise würden Fahrschulen versuchen, mit Prämien von bis zu 1000 Euro Fahrlehrer von der Konkurrenz abzuwerben.

„Es ist schon ein spezieller Beruf“, sagt Udo Edelmeier aus Schwerte. „Du musst eine gewisse Bereitschaft haben, Dinge immer wieder zu erzählen. Du musst eine hohe Schmerztoleranz-Grenze haben. Die Arbeitszeiten sind auch nicht ideal, denn wir fahren mit den Leuten, wenn sie frei haben.“ Unterricht am Abend, Nachtfahren zu später Stunde – auch das mache den Beruf nicht gerade attraktiver.

Nicht nur Fahrschulen vor Ort, auch Ausbilder von Fahrlehrern bemerken den Rückgang an Fahrlehrern. „Es sind deutlich weniger geworden. Das liegt auch daran, dass die Bundeswehr früher viel ausgebildet hat“, sagt Claudia Maria Ewers, Diplom Pädagogin, Fahrlehrerin und Dozentin am Verkehrs-Institut Bielefeld. Das Institut bildet seit 1957 Fahrlehrer aus, hat noch einen Standort in Düsseldorf und wird von den Fahrlehrerverbänden Niedersachsen, Nordrhein und Westfalen getragen.

„Die Bundeswehr hat zu Zeiten der Wehrpflicht eine sehr starke Rolle bei der Ausbildung von Fahrlehrern gehabt“, bestätigt Friedel Thiele vom Fahrlehrer-Verband Westfalen. Die Zahl der Lehrer, die nach ihrer Zeit bei der Bundeswehr auf den zivilen Markt kommen, sei heute deutlich geringer.

Neues Gesetz soll Ausbildung attraktiver machen

Auffällig ist zudem: Das Alter der Fahrlehrer steigt. Im Durchschnitt sind Fahrlehrer nach Angaben des Kraftfahrt Bundesamtes in Deutschland 55 Jahre alt. Und jeder sechste Fahrlehrer ist bereits älter als 65 Jahre. Viele gehen somit bald in Rente. Das vergrößert den Mangel an Fahrlehrern künftig eher noch. Abhilfe schaffen soll ein neues Gesetz, das am 1. Januar dieses Jahres in Kraft getreten ist. Es soll die Ausbildung zum Fahrlehrer attraktiver machen.

Auf einer Konferenz hatten die Verkehrsminister der Länder schon im Jahr 2012 angeregt, das Fahrlehrerrecht zu reformieren. Denn das ist in seinen Grundzügen seit 1969 nicht angetastet worden. Die 2017 schließlich beschlossene, umfassende Reform solle nun einerseits der Umsetzung von EU-Recht in nationales Recht dienen. Andererseits ziele das Gesetz auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von Fahrschulen und der Bekämpfung des Nachwuchsmangels ab, begründet der Deutsche Bundestag das Gesetz auf seiner Internetseite.

Konkret verändern sich für die angehenden Fahrlehrer die Dauer der Ausbildung sowie die Zugangsvoraussetzungen und einige bürokratische Hürden werden geebnet. Auszubildende werden, um die Qualität der Ausbildung zu erhöhen, nun nicht mehr in zehn Monaten zum Fahrlehrer ausgebildet, sondern in mindestens zwölf. Sie müssen kein Berichtsheft mehr führen und keinen Nachweis der Fahrpraxis mehr erbringen, da diese durch das Fahreignungsregister nachgewiesen werden kann. Außerdem wird das Mindestalter von 22 Jahren auf 21 Jahre gesenkt, sodass Berufsanfänger früher in den Beruf einsteigen können.

Neues Gesetz soll Personalnot an Fahrschulen beheben

Robin Dukowski und Ehefrau Anika Baloumis-Dukowski vor ihrer neuen Fahrschulfiliale in Lünen. Foto: Torsten Storks

Eine für die Ausbildung zentrale Änderung betrifft die Zugangsvoraussetzungen. Neuerdings müssen Bewerber um eine Pkw-Fahrlehrer-Erlaubnis nicht mehr zwangsläufig auch einen Motorrad- und Lkw-Führerschein besitzen. Das senkt die Hürden und soll die Ausbildung nicht nur attraktiver, sondern auch günstiger machen. Denn diese kostet gut 10.000 Euro und muss von angehenden Fahrlehrern meist aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Die Agentur für Arbeit übernimmt die Ausbildungskosten nur in einzelnen Fällen, zum Beispiel bei Umschulungen.

Branche sieht Neuerungen kritisch

Für den Motorrad-Führerschein allein werden nach Angaben des Bundesverbands deutscher Fahrschulunternehmen – auf die sich der Bundestag in der Gesetzgebung stützt – rund 1.570 Euro und für den Lkw-Führerschein rund 2.245 Euro fällig. Darauf kommen noch die Prüfungskosten, die bei 134 Euro (Motorrad) und 435 Euro (Lkw) liegen. Dieses Geld können angehende Fahrlehrer nun sparen.

In der Branche werden die Neuerungen mitunter kritisch gesehen. „Durch das Gesetz wird die Ausbildung nicht unbedingt günstiger. Es ist eine Milchmädchenrechnung“, sagt Claudia Maria Ewers vom Verkehrs-Institut. Da Motorrad- und Lkw-Führerschein nicht mehr obligatorisch seien, sagt Ewers, könnte zwar Geld gespart werden. Die Ausbildung dauere jedoch länger als vorher, was die Kosten wieder hochtreibe.

Fahrlehrer-Verband NRW bemängelt Zulassungsvoraussetzungen

Friedel Thiele vom Fahrlehrer-Verband bezeichnet den Wegfall der früher obligatorischen Führerscheine für Lkw und Motorrad als „nicht zielführend“. „Da geht Kompetenz verloren“, sagt er. Wer aufsteigen wolle oder eine Fahrschule habe, für den seien die beiden weiteren Führerscheine unerlässlich. Sonst könne ein Fahrlehrer viele Schüler gar nicht erst aufnehmen. Auch die Zugangsvoraussetzungen bemängelt Thiele. Denn nicht einmal der Hauptschulabschluss sei noch vorgeschrieben. „Das Bildungsniveau sollte erhöht werden, nicht gesenkt“, fordert der Vorsitzende des Fahrlehrer-Verbands Westfalen.

Robin Dukowski findet das neue Gesetz gut: „Ich bin mir sicher, dass es mehr junge Leute in den Beruf bringen wird.“ So wie die 21-jährige Claudia. Die gelernte Einzelhandelskauffrau hat ein Praktikum bei Dukowski absolviert und im März ihre Ausbildung zur Fahrlehrerin an der Fahrlehrer-Fachschule Move in Unna begonnen. „Weil Claudia keine Truckerin werden will, beschränkt sie sich auf die Pkw-Ausbildung“, sagt Robin Dukowski: „Das ist doch völlig in Ordnung.“ Da Claudia die Ausbildung aus eigener Tasche zahle, „verdient sie sich bei mir ein bisschen dazu“, sagt Dukowski. Für den Unternehmer eine Investition in die Zukunft.

Neues Gesetz soll Personalnot an Fahrschulen beheben

Bei Udo Edelmeier lässt sich aktuell eine 25-Jährige zur Fahrlehrerin ausbilden. Eine gute Altersstruktur sei wichtig, sagt der Chef der größten Fahrschule in Schwerte. Foto: Bernd Paulitschke

Claudia Maria Ewers vom Verkehrs-Institut hofft auch, dass die Ausbildung vor allem für Frauen attraktiver wird. Seit seiner Gründung habe das Institut in Bielefeld in der Fahrlehrerausbildung eine Frauenquote von knapp 14 Prozent gehabt. „Mit dem Wegfall des Lkw- und Motorradführerscheins hoffen wir, dass sich nun der Anteil der Frauen erhöht.“ Für den ersten Lehrgang nach neuem Recht, der am Institut im Februar startet, hätten sich jedenfalls dreizehn Frauen und elf Männer angemeldet. „Das kann natürlich auch Zufall sein“, sagt Ewers.

Neuerungen hin oder her – der Schwerter Fahrlehrer Udo Edelmeier geht lieber seinen Weg: „Ich habe keine andere Möglichkeit, an neue Mitarbeiter zu kommen, als selbst auszubilden.“ Aktuell durchlaufe eine 25-jährige Frau die Ausbildung. „Es ist auch wichtig, dass eine gute Altersstruktur in einer Fahrschule ist“, sagt der 60-Jährige: „Du möchtest doch auch einmal mit einem jungen Menschen fahren.“

Auch Flugschulen fließen in die Statistik ein

  • Der Fahrlehrer-Verband Westfalen geht von etwas anderen Fahrlehrer-Zahlen aus als das Kraftfahrt-Bundesamt. Denn in die Statistik des Bundesamtes fließen nicht nur die Fahrlehrer an regulären Fahrschulen, sondern auch die der Flugschulen ein, sagt Friedel Thiele, Vorsitzender des Fahrlehrer-Verbands Westfalen.
  • Auch könnten Fahrlehrer in der Statistik des Kraftfahrt Bundesamtes gleich mehrfach auftauchen, wenn sie für verschiedene Führerscheine ausbilden dürfen.
  • Friedel Thiele schätzt daher die Zahl der Fahrlehrer auf bundesweit 23.000 bis 25.000.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

rnAlte Automaten vom Aussterben bedroht

Wo sind Parkuhr, Telefonzelle und Kaugummiautomat hin?

NRW Die Klassiker unter den sogenannten Münzgräbern im öffentlichen Raum sterben aus. Wo sind nur all die Parkuhren, Telefonzellen, Kaugummi- und Zigarettenautomaten geblieben? Eine Spurensuche mit überraschenden und kuriosen Ergebnissen.mehr...

rnDachbegrünung sorgt für besseres Klima

Grün statt grau auf den Dächern des Ruhrgebiets

NRW Fast jedes zweite Dach im Ruhrgebiet könnte begrünt werden. So steht es im Regionalen Gründachkataster für die Metropole Ruhr. Doch nicht nur das Klima würde von Moosen, Gräsern und Sträuchern auf den Dächern profitieren - auch Hausbesitzer und ihre Portemonnaies.mehr...

rnMarode Schulen: Städte rufen Fördergelder nicht ab

Warten auf die längst überfällige Schulsanierung

DÜSSELDORF Die kaputte Schultoilette, veraltete Computer, bröckelnder Putz im Klassenzimmer. Jahrelang hieß es immer: Für Sanierung und Modernisierung in den Schulen fehle einfach das Geld. Nun ist die Situation für nordrhein-westfälische Schulen kurios. Das Geld für Sanierungen ist nämlich da. Doch es wird von den Städten nicht abgerufen. Die Städte verstehen die Aufregung nicht.mehr...

rnFußball in der Kneipe - ein schwieriges Geschäft

Was Sky, DAZN und Eurosport für die neue Saison planen

DORTMUND Mit Fußball Geld verdienen? Viele Wirte machen das. Die Live-Übertragungen sind wichtiger Bestandteil der Kneipenkultur. Doch die Fernsehlandschaft wandelt sich, und die Wirte zahlen einen Teil der Rechnung. Neben Sky sind auch Eurosport und DAZN im Geschäft. Ab Sommer zeigt DAZN sogar Champions League. Doch längst bringen sich neue Konkurrenten in Stellung.mehr...

Nichtraucherschutz in NRW

Der Rauch hat sich verzogen

NRW Der Tod der Eckkneipe, der letzte Sargnagel für viele Wirte, gar das Ende der Gemütlichkeit: Als im Mai 2013 das Nichtraucherschutzgesetz in NRW verschärft wurde, da übertrafen sich Raucherlobby und Kritiker mit Alarm-Botschaften. Fünf Jahre später zeigt sich: Es kam ganz anders als erwartet.mehr...