Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Neues Logo, neue Struktur, neue Chefs

Commerzbank

BOCHUM 60 000 Kunden in Bochum sind betroffen: Die Commerzbank verändert sich nach der Übernahme der Dresdner Bank in 2008. Das betrifft nicht nur die Fassade.

von Von Angela Wiese

, 05.08.2010

Hinter neuem Schriftzug und Logo, beides prangt schon seit Ende Juni an allen acht Filialen in der Stadt, steht auch eine neue Führung und Filialstruktur. Und nocht etwas verändert sich: Ab Mitte 2011 werden die zwei Filialen am Husemannplatz in der bisherigen Commerzbank-Filiale zusammengefasst. Gleiches geschieht mit den beiden Filialen in Wattenscheid, die in der Filiale an der Oststraße zusammengelegt werden. Dieser Prozess soll bis 2014 abgeschlossen sein. Streichungen bei den 140 Mitarbeitern werde es durch die Zusammenlegungen nicht geben. Im Gegenteil. Detlef Behn, neu zuständig für das Firmenkundengeschäft, weist auf einen sechsten Mitarbeiter in seinem Team hin.

Die größte Veränderung ergibt sich für ehemalige Kunden der Dresdner Bank, von den 60 000 sind das etwa 45 Prozent. Es gelten weiterhin alle Karten, Kontonummern und Bankleitzahlen. Bis Anfang nächsten Jahres die EDV komplett umgestellt ist, sind an den Selbstbedienungsterminals in den Filialen jedoch nicht alle Leistungen abrufbar. Hier sind die Berater in den jeweiligen Stammfilialen Ansprechpartner. Und dann ist da noch das neue Logo, dass nun gelb statt grün leuchtet. Die Dreiecksform allerdings wurde von der Dresdner Bank übernommen. Der Schriftzug beinhalte Elemente beider Banken, erklärt Stefan Renkes.

Der 42-Jährige leitet nun das Privat- und Geschäftskundengeschäft. Er wolle sich darauf konzentrieren, die „gelben und grünen Welten“ fachlich und menschlich zusammenzuführen. Auch für „jeden Kundenbedarf soll eine Antwort gefunden werden“. Lag ein Schwerpunkt bei der alten Commerzbank „eher auf vermögenderen Kunden“, ging es bei der Dresdner Bank oft auch ums Kreditgeschäft. Detlef Behn sieht für seinen Firmenkundenbereich „einen Glücksfall für Bochum“. Er betreue bis zu 400 Adressen, hinter denen auch mehrere Firmen stünden. Die Umsatzuntergrenze liege bei 2,5 Millionen. Auch kleineren Unternehmen könne er also betreuen. Die Nähe zu den Kunden sei durch die neue Filialstruktur sehr gut.