Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Neues durch Kaputtmachen

18.06.2018
Neues durch Kaputtmachen

So sah der auseinandergenommene Bus aus.foto fibe bus

Nordkirchen. Etwas kaputtzumachen, ist eigentlich nicht besonders konstruktiv. Das bedeutet, dass dadurch eigentlich nie etwas Neues entsteht oder aufgebaut werden kann. Der neue Nordkirchener Bürgerbus ist ein ganz anderes Beispiel. Der Verein, der sich um den Bürgerbus kümmert, hat jetzt nämlich einen neuen Bus geordert. Aber: So einen gibt es nicht einfach im Geschäft zu kaufen. Er musste erst angefertigt werden. Womit wir wieder beim Kaputtmachen wären. Es war nämlich so: Der Nordkirchener Verein hat einen VW-Bus angeschafft, der bei der Fachfirma Fibe Bus erst einmal auseinandergeschnitten werden musste. Der Motor vom ursprünglichen Fahrzeug wurde später im eigentlichen Bürgerbus verbaut – die Karosserie, also den Rahmen des Fahrzeugs, haben die Mitarbeiter selbst gebaut und mit dem Motor vereint. Das ist so besser, weil VW für die einzelnen Teile eine Gewährleistung gibt. Wenn innerhalb eines gewissen Zeitraums etwas passiert, erstattet das Unternehmen das Teil also. Wenn man alles einzeln kauft, ist das nicht der Fall. Der neue Bus ist nun ein Niederflurfahrzeug – das heißt, der Einstieg ist nicht sehr hoch, sodass auch ältere Menschen mit Rollator oder Rollstuhl gut einsteigen können.

Marie Rademacher