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Neuseeland hofft durch «Hobbit»-Filme auf mehr Touristen

Berlin (dpa/tmn) Neuseeland: Ein Land mit überwältigender Natur. Der Inselstaat im südlichen Pazifik erhofft sich von den beiden «Hobbit»-Filmen neuen Schwung für den Tourismus.

Man rechne mit noch mehr Andrang von Besuchern als nach den «Herr der Ringe»-Filmen, sagte der neuseeländische Premierminister John Key in Berlin. Im Dezember kommt der erste der beiden «Hobbit»-Filme ins Kino, Teil zwei folgt 2013. Beide wurden in Neuseeland, in Matamata südlich von Auckland, gedreht. Die Kulissen sollen laut Key erhalten bleiben und zu einer Sehenswürdigkeit für Touristen ausgebaut werden.

Im vergangenen Jahr besuchten rund 65 000 Deutsche Neuseeland. Diese Zahl ist laut Key, der gleichzeitig Tourismusminister des Landes ist, in den vergangenen Jahren stabil geblieben. Die meisten Touristen kommen laut Key aus Australien und China. Für neue Impulse soll neben den «Hobbit»-Filmen auch das Radwegenetz sorgen, das auf rund 2000 Kilometern bald das ganze Land durchspannen soll. Außerdem ist Neuseeland in diesem Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse - was für weitere Aufmerksamkeit sorgt.

Nach dem schweren Erdbeben in Christchurch kommen laut Key auch wieder Touristen in die zweitgrößte neuseeländische Stadt. Obwohl viele Gebäude noch zerstört seien, gebe es durchaus Unterkünfte für Touristen. «Die Regierung steht zum Wiederaufbau der Stadt», so Key. Dazu gehöre auch die stark beschädigte Kathedrale. Diese soll abgerissen und komplett neu aufgebaut werden.

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