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Nicht alle Staudenpflanzen leben sehr lang

Bonn (dpa/gms) - Stauden sind ausdauernde Gewächse, die nach dem Winter Jahr für Jahr wieder kommen. Aber längst nicht alle leben gleich lange. Damit dauerhafte Staudenpflanzen entstehen, kommt es auf den richtigen Umgang mit ihnen an.

Darauf weist der Zentralverband Gartenbau in Bonn hin. Kurzlebige Stauden wie Kokardenblume (Gaillardia), Akelei, Fingerhut, Lupine und Jakobsleiter (Polemonium) sterben nach drei bis vier Jahren ab. Die meisten von ihnen sorgen jedoch durch reichlich Samenansatz für Nachkommen. Diese ersetzen übergangslos ihre Eltern - wenn der Gärtner sie lässt. Daher heißt es: behutsam Unkraut jäten.

Andere Stauden können 20 Jahre und älter werden. Pfingstrosen, Taglilien, Funkien (Hosta), Junkerlilien (Asphodeline lutea) und Sonnenhut (Rudbeckia laciniata) gehören dazu. Die Langlebigen stehen am liebsten an einem Fleck, ohne umgepflanzt zu werden, erklärt der Verband. Sie werden mit zunehmendem Alter immer schöner.

Die meisten anderen Stauden erreichen den Angaben zufolge eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren. Viele von ihnen lassen sich durch Aufnehmen und Teilen verjüngen. Dadurch beginnt ihre Lebensspanne von vorne. Bei Astern, Iris, Sonnenbraut, Gartenchrysanthemen oder Margeriten ist diese Prozedur nicht erst im Alter angebracht. Sie werden spätestens dann ausgegraben und geteilt, wenn sie weniger blühen und in der Mitte kahl werden. Beim Verjüngen trennt der Gärtner die jungen, starken, gut bewurzelten Teile ab und pflanzt sie erneut in den Boden. Die alten Teile wandern auf den Kompost.

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