Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Nicht mit dem Säugling vor der Brust Rad fahren

Bonn/Bremen (dpa/tmn) Normalerweise liegt ein Baby im Kinderwagen oder in der Babyschale, wenn es mit den Eltern unterwegs ist. Fahren Mama und Papa viel Fahrrad, kommen sie möglicherweise auf die Idee, sich den Nachwuchs mit einer Babytrage vor die Brust zu schnallen.

Das ist allerdings nicht ungefährlich: «Bei einem Sturz ist das Baby immer im Aufprallbereich», sagte Andreas Bergmeier vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat in Bonn dem dpa-Themendienst.

Das Baby auf dem Rücken zu tragen, ist genauso bedenklich: «Durch die Mitnahme am Körper verschiebt sich der Schwerpunkt von Fahrer und Rad, wodurch sich die Bewegungsabläufe ändern», erklärte der Experte. Das Kind behindert den Fahrer - es wird für ihn schwerer, sein Gefährt zu kontrollieren. Ob Babytrage vor der Brust oder auf dem Rücken, bei einem Sturz ist laut Bergmeier auch die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich das Kind am Kopf verletzt.

Grundsätzlich ist es allerdings nicht verboten, Babys auf diese Weise zu transportieren. «Für den Personentransport auf dem Fahrrad ist nur vorgeschrieben, dass die Füße der beförderten Person nicht in die Speichen ragen, und sie nicht auf dem Rahmen oder der Lenkstange sitzt», sagte Bettina Cibulski vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in Bremen. Außerdem ist es dem Fahrer untersagt, den Beifahrer mit Armen oder Hände zu stützen.

Wichtig ist daher, dass sich ein Kind auf dem Fahrrad selbst halten kann. Das gilt laut Bergmeier auch bei normalen Fahrrad- Kindersitzen. Diese eignen sich deshalb erst, wenn das Kind - zum Beispiel beim Spielen auf dem Boden - selbstständig sitzt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Leben : Auto

Bröckelnde Festung: Seat Alhambra als Gebrauchter

Berlin (dpa/tmn) Familien brauchen Platz im Auto. Den hat der Seat Alhambra zu bieten. Allerdings hinterlässt die Nutzung als Familienkutsche ihre Spuren. Das heißt, wer den Alhambra als Gebrauchtwagen kaufen will, der muss sich Fahrwerk und Bremsen genau ansehen.mehr...

Leben : Auto

Praktischer Kummerkasten: Citroën Berlingo als Gebrauchter

Berlin (dpa/tmn) Egal ob als Lieferwagen oder Familienkutsche, der französische Hochdachkombi überzeugt mit seiner praktischen und familiären Ausstattung. Technisch jedoch hat der Berlingo weniger Qualitäten.mehr...

Leben : Auto

Unfallgefahr: Kinder steigen besser nicht allein aus

Erfurt (dpa/tmn) Das plötzliche Öffnen von Autotüren führt immer wieder zu schwersten Unfällen. Gerade Kinder unter zwölf Jahren sind sich oft nicht bewusst, wie wichtig der Schulterblick vor dem Aussteigen ist, um ein Unglück vorzubeugen.mehr...

Leben : Auto

60 Jahre Tempo 50

Berlin (dpa) Emotionale Diskussionen über Tempolimits haben in Deutschland Tradition. Vor sechs Jahrzehnten war es ein Kraftakt, Tempo 50 in Ortschaften durchzusetzen. Heute geht es um Tempo 30.mehr...

Leben : Auto

Archos zeigt Elektroroller für Kinder und E-Skateboard

Berlin (dpa/tmn) Zweiräder mit Elektroantrieb liegen im Trend. Nun bringt Archos einen neuen E-Roller für Kinder auf den Markt. Außerdem will der Hersteller mit einem motorisierten Skateboard das Käuferinteresse wecken.mehr...

Leben : Auto

Brüderpaar aus dem Münsterland sammelt Opel-Oldtimer

Vreden (dpa) Ihre Kinder sagen, sie seien verrückt. Zwei Brüder aus dem Münsterland haben eine der größten Opel-Sammlungen europaweit. Sie machen Autos aus der Vergangenheit flott - und sind damit in mancher Hinsicht der Gegenwart voraus.mehr...