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Niedergestochen: Opfer war Mitschüler von Tatverdächtigem

Bochum. Nach der Messerattacke eines 16-Jährigen auf einen 15 Jahre alten Jugendlichen in Bochum ermitteln die Behörden weiter die Hintergründe. Der mutmaßliche Täter und sein Opfer seien Schüler derselben Bochumer Gesamtschule gewesen, sagte ein Staatsanwalt am Montag auf Anfrage. Die beiden Teenager waren am Freitag in einer Gruppe von 20 bis 25 Jugendlichen in einem Park aneinandergeraten.

Niedergestochen: Opfer war Mitschüler von Tatverdächtigem

Polizeifahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Worum es bei dem Streit ging, war den Behörden zufolge auch am Montag noch unklar. Die Auseinandersetzung eskalierte zu einer Massenschlägerei, in deren Verlauf der 16-Jährige plötzlich ein Messer gezückt und den 15-Jährigen niedergestochen haben soll. Der Tatverdächtige befindet sich seit dem Wochenende in Haft. Der Syrer kam laut Polizeimitteilung in eine Jugendstrafanstalt.

Die Messerattacke ist kein Einzelfall. Deutschlandweit hatten zuletzt tödliche Angriffe von Jugendlichen für Erschütterung gesorgt. So endete im Februar in Dortmund ein Streit unter Teenagern tödlich, eine 15-Jährige wurde erstochen. Ende Januar war in einer Gesamtschule in Lünen ein 14-Jähriger erstochen worden - laut Polizei und Staatsanwaltschaft von einem 15-jährigen Mitschüler, der sich durch Blicke provoziert fühlte.

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