Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Nissan senkt nach Inspektionsskandal Jahresprognose

Yokohama. Der japanische Renault-Partner Nissan hat als Folge eines Skandals um Sicherheitschecks seine Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert.

Nissan senkt nach Inspektionsskandal Jahresprognose

Daniele Schillaci, Verkaufs- und Marketingchef von Nissan. Foto: Eugene Hoshiko/Illustration

Wie die Nummer Zwei der japanischen Branche heute bekanntgab, dürfte sich der Betriebsgewinn zum Bilanzstichtag 31. März auf 645 Milliarden Yen (4,9 Mrd Euro) belaufen, 40 Milliarden Yen weniger als erwartet. Das Unternehmen hatte zugegeben, dass abschließende Inspektionen an Autos nicht wie in Japan vorgeschrieben von amtlich geprüften Kontrolleuren vorgenommen worden waren. Daraufhin musste Nissan im vergangenen Monat auf dem Heimatmarkt rund 1,2 Millionen Fahrzeuge zurückrufen.

Unter dem Strich rechnet Nissan für das Gesamtgeschäftsjahr jedoch weiter mit 535 Milliarden Yen Gewinn. Das wäre ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 19,4 Prozent. Der Umsatz dürfte sich auf 11,8 Billionen Yen belaufen, ein leichter Anstieg zum Vorjahr von 0,7 Prozent. Im zweiten Quartal hatte der Autobauer netto 141,6 Milliarden Yen verdient und damit 3,1 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg dagegen um 8,5 Prozent auf 2,9 Billionen Yen, hieß es.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wirtschaft

Begrenzte Diesel-Fahrverbote geplant

Berlin/Stuttgart. Am Dienstag wollen die höchsten deutschen Verwaltungsrichter über die Zulässigkeit von Diesel-Fahrverboten entscheiden. Jetzt wird eine Initiative des Verkehrsministeriums bekannt, diese teils einzuführen. Ob Autofahrer und Städte so Sicherheit bekommen, ist ungewiss.mehr...

Wirtschaft

VW wendet Abgas-Prozess in den USA ab

Fairfax. Volkswagen hat auf den letzten Drücker den ersten US-Gerichtsprozess im „Dieselgate“-Skandal verhindert. Der Rechtsstreit mit einem Jetta-Besitzer, der wegen manipulierter Abgastechnik auf 725.000 Dollar geklagt hatte, wurde mit Zustimmung des zuständigen Richters beigelegt.mehr...

Wirtschaft

DGB-Chef fordert mehr Schutz und Respekt für Betriebsräte

Berlin/Frankfurt. In den kommenden Wochen werden in vielen deutschen Betrieben neue Betriebsräte gewählt. Nach Ansicht der Gewerkschaften sind sie gerade wegen der Digitalisierung besonders stark gefordert.mehr...

Wirtschaft

BMW spielte falsche Abgas-Software auf 5er und 7er auf

München/Flensburg. BMW hat 11.700 Dieselautos mit einer falschen Abgas-Software ausgestattet. Das Programm sei für die SUV-Modelle X5 und X6 entwickelt worden, aber vor vier Jahren irrtümlich auch auf 5er und 7er BMW aufgespielt worden, sagte ein Sprecher in München.mehr...

Wirtschaft

Chinesischer Geely-Konzern größter Daimler-Einzelaktionär

Stuttgart/Peking. Bei der Konkurrenz von Volvo ist der chinesische Investor Geely schon länger in Boot. Nun kauft er sich beim deutschen Oberklasse-Autobauer Daimler ein - als größter Einzelaktionär. Was haben die Chinesen mit dem Investment vor, und was nützt es umgekehrt Daimler?mehr...

Wirtschaft

Volkswagen trotz Dieselkrise auf Rekordfahrt

Wolfsburg. Volkswagen und die Abgas-Affäre - das ist für viele Kunden wohl kein Thema mehr. Der Konzern manövriert sich scheinbar unerschütterlich durch die Dieselkrise und meldet Rekordergebnisse. Doch kann er „Dieselgate“ wirklich schon hinter sich lassen?mehr...