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Noch 27 Kommunen überschritten Stickstoffdioxid-Grenzwerte 

Luft in NRW wird besser

Die Wäsche wird in NRW schon lange nicht mehr schwarz, wenn sie draußen auf der Leine hängt. Und nicht nur das, die Luft in NRW verbessert sich sogar. Aber Ausreißer gibt es weiter in vielen Kommunen.

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NRW

, 20.03.2018
Noch 27 Kommunen überschritten Stickstoffdioxid-Grenzwerte 

Die Luft in NRW wird besser - dennoch gibt es einige Ausreißer in den Kommunen. © Sebastian Gollnow/dpa

Die Luftqualität in Nordrhein-Westfalen hat sich nach Angaben des Umweltministeriums insgesamt verbessert. Dennoch wurden die Grenzwerte für das gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid (NO2) nach neusten Messungen des Landesumweltamts 2017 noch in 27 Kommunen überschritten. Im Vorjahr seien es 32 Kommunen gewesen, teilte NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking (CDU) am Dienstag in Düsseldorf mit.

Die höchsten NO2-Jahreswerte wurden, wie schon in den Vorjahren, in Köln (Clevischer Ring: 62 Mikrogramm pro Kubikmeter), Düren (Euskirchener Straße: 58 Mikrogramm) und in Düsseldorf (Cornelius und Merowingerstraße: 56 Mikrogramm) gemessen - allerdings bis auf die konstanten Werte an der Merowingerstraße in Düsseldorf mit etwas niedriger Belastung als 2016.

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Belastung zurückgegangen

Im Schnitt sei die Kohlendioxid-Belastung an den Messstellen gegenüber dem Vorjahr um rund zwei Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zurückgegangen, stellte der Präsident des Landesumweltamts, Thomas Delschen, fest. Noch deutlich besser sei die Entwicklung an der Alfredstraße und der Gladbecker Straße in Essen sowie an der Bahnhofstraße in Paderborn verlaufen. „In Dinslaken, Eschweiler, Halle, Langenfeld, Münster und Remscheid wurde erstmals der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittel eingehalten.“

Bei Feinstaub, Benzol und Schwefeldioxid seien die Grenzwerte, wie schon seit Jahren, flächendeckend unterschritten worden. Bei Ozon sei der Informationsschwellenwert im vergangenen Jahr zwar an insgesamt sechs Tagen überschritten worden, habe aber keine alarmierende Höhe erreicht.

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Ausstoß soll weiter reduziert werden

Schulze Föcking bekräftigte die Linie der schwarz-gelben Landesregierung, alle Potenziale auszuschöpfen, um den Stickstoffoxid-Ausstoß weiter zu reduzieren und Fahrverbote für Diesel-Autos zu vermeiden. Ministerpräsident Armin Laschet (CD) wird an diesem Mittwoch den Landtag unterrichten, mit welchen Vorkehrungen dieses Ziel konkret erreicht werden soll.

dpa

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