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Noch kein Urteil im Fall Concha

Landgericht Tegel

Im Streit zwischen dem Fußballprofi des VfL Bochum, Matias Concha, und dem früheren Union-Berlin-Spieler Macchambes Younga-Mouhani hat das Landgericht Berlin-Tegel am Freitag noch kein Urteil gesprochen.

BERLIN

08.06.2012
Noch kein Urteil im Fall Concha

Matias Concha hatte sich im Dezember 2010 nach einem Foul von Younga-Mouhani schwer verletzt.

Zunächst war eine Güteverhandlung gescheitert. Nach der anschließenden Hauptversammlung räumte der Richter beiden Seiten nochmals eine 14-tägige Frist ein, um sich zu einigen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird das Gericht ein Urteil sprechen.

Der Schwede Concha, der sich bei einem Zusammenprall mit Younga-Mouhani am 6. Dezember 2010 das Schien- und Wadenbein gebrochen hatte, verklagt seinen Gegenspieler auf bis zu 200 000 Euro Schmerzensgeld. Der Richter hatte in der Güteverhandlung eine Summe von 5000 bis 10 000 Euro ins Gespräch gebracht, dies lehnte Younga-Mouhani ab.

Laut Younga-Mouhanis Anwalt Markus Buchberger gehe es um Verletzungen im Spielbetrieb und die grundsätzliche Frage, ob sie außerhalb der Sportsgerichtsbarkeit verhandelt werden dürfen. Wenn dabei Schadenersatzansprüche vor dem Zivilgericht geltend gemacht werden können, müsse künftig jeder Profisportler eine Berufshaftpflicht abschließen.