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Christoph Schlütermann, Bürgermeisterkandidat der CDU, stellt sich vor

NORDKIRCHEN Christoph Schlütermann soll für die CDU Nachfolger von Bürgermeister Friedhard Drebing werden. Nordkirchener CDU präsentiert als erste ihren Bürgermeister-Kandidaten

08.08.2008

Im Trauzimmer des Bürgerhauses gaben sich am Freitag, 8. August, viele Brautpaare das Ja-Wort, im Raum nebenan teilte CDU-Vorsitzender Lothar Kraft das Ja zur Kandidatur von Christoph Schlütermann mit. „Glück muss man haben, auch in der Politik. Ich denke, wir haben einen ausgezeichneten Bewerber gefunden“, so der Vorsitzende.

Otpimistisch gehe man nun in die Wahlen. Die CDU wolle nicht nur den Bügermeister stellen, sondern auch im Rat wieder für klare Verhältnisse sorgen. Christoph Schlütermann war bei der Vorstellung deutlich die Freude über die neue Aufgabe anzusehen. „Es ist auch eine Ehre für mich, für die CDU Nordkirchen antreten zu dürfen.“ Vor der Sommerpause habe die CDU Nordkirchen ein erstes Gespräch mit ihm geführt. „Ich habe aber erst meine Zusage gegeben, nachdem ich mit meiner Familie gesprochen hatte.“ Bei seiner Frau und den drei Kindern habe er volle Rückendeckung erhalten. Und er werde sich ganz auf die Aufgabe in der Schlossgemeinde konzentrieren. So informierte er gestern Abend bereits den CDU-Stadtverband und die Rats-Fraktion in Lüdinghausen. „Ich werde auch nicht auf zwei Pferde setzen, stehe für die Kommunalwahlen in Lüdinghausen nicht zur Verfügung. Christoph Schlütermann ist CDU-Vorsitzender und Ratsherr in der Nachbarstadt. „Ich werde in den folgenden Monaten auch alle anderen Ämter abgeben“, so der 45-jährige Diplom-Kaufmann. Lediglich das Amt als Stiftungsvorsitzender des Marienhospitals werde er weiter ausüben.

Auch ein Wohnungswechsel in die Schlossgemeinde kündigte der Kandidat bereits an. „Ein Bürgermeister muss nah bei den Bürgern sein. So ist es erforderlich auch in der Gemeinde zu wohnen.“ Einen Zeitpunkt könne er noch nicht nennen, doch werde er mit seiner Familie auf jeden Fall in der ersten Hälfte der Legislaturperiode nach Nordkirchen ziehen. Ob nach Südkirchen, Capelle oder Nordkirchen werde sich zeigen. „Es ist sicherlich keine Schande, in Nordkirchen zu wohnen.“ Christoph Schlütermann ist zwar bewusst, dass er es wohl nur mit einem Gegenkandidaten zu tun haben werde, doch ist er sehr zuversichtlich, die Wahl zu gewinnen. „Im Wahlkampf werde ich meine Ziele den Bürgern vorstellen und auch auf die des Mitbewerbers eingehen.“

  Die Nordkirchener sollten die Chance erhalten, sich ein umfassendes Bild von ihrem möglichen Bürgermeister zu machen. Wie sein Programm aussehen wird, sagte Christoph Schlütermann noch nicht. „Gemeinsam mit der CDU werde ich nun ein Strategiepapier entwickeln.“ Er wisse aber, dass die Struktur in Nordkirchen eine ganz gesunde sei. „Ich setze auch auf die Dreipoligkeit.“ Denn die Infrastruktur in den drei Ortsteilen sei gut und müsse erhalten werden. In den kommenden Wochen wird Christoph Schlütermann bei verschiedenen Anlässen die Chance suchen, sich bei den Bürgern vorzustellen. Denn sie sollten vor der Wahl wissen, mit wem sie es zu tun haben. 

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