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Das gibt es über den Streichelzoo der Kinderheilstätte zu wissen

Süße Tiere

Esel, Ziegen, Hühner und Sittiche sind die Tiere, die unter anderem im Streichelzoo der Kinderheilstätte zu finden sind. Was es über sie zu wissen gibt, erzählen wir in niedlichen Bildern.

Nordkirchen

, 17.08.2018
Das gibt es über den Streichelzoo der Kinderheilstätte zu wissen

Bei dem Wetter schmeckt auch mal ein Apfel © Sabine Geschwinder

Den Streichelzoo der Kinderheilstätte gibt es seit inzwischen rund 15 Jahren. Viele der Tiere werden inzwischen selbst gezüchtet. Zum Beispiel die Hühner und Ziegen. Letztere eigenen sich übrigens so gut für einen Streichelzoo, weil sie robust sind, pflegeleicht und gleichzeitig sehr zutraulich und menschenfreundlich, wie Lehrer Benedikt Focke erklärt. Auch die Hühner sind sehr zutraulich.

I-Ah:

Das gibt es über den Streichelzoo der Kinderheilstätte zu wissen

Das sind Sancho (links) und Babette © Sabine Geschwinder

Das sind Sancho (links) und Babette. Sancho lebt schon seit 10 Jahren im Streichelzoo, Babette ist seit zwei Jahren dabei. Die Kinder der Maxischule und der Wohngruppen unternehmen mit den Beiden auch mal eine Wanderung. „Vom Grundgemüt sind Esel sehr ausgeglichen und ruhig“, erklärt Lehrer Berthold Steinhoff. Deswegen eigenen sich die Tiere mit den großen Ohren sehr gut für den Streichelzoo.

Besonderer Hühnermix:

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Die Hühner sind keine hochgezüchteten Legehennen. Sie legen nur vergleichsweise weniger Eier - leben dafür aber auch länger © Sabine Geschwinder


Klar, diese Hühner legen Eier. Allerdings nicht so viele wie das so genannte Legehbybridhuhn, das auf eine Hohe Eizahl gezüchtet wird, dafür aber nur zwei bis drei Jahre alt wird. Die Hühner im Schulgarten und im Streichelzoo setzen sich aus vier verschiedenen Rassen zusammen, erklärt Lehrer Benedikt Focke. Zum Vergleich: Das Hybridhuhn legt etwa 260 Eier im Jahr, die Hühner im Schulgarten etwa 180.

Tiervielfalt

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Die Meerschweinchen leben im Garten der Maxischule. Sie verfügen auch über ein Außengehege © Sabine Geschwinder

Neben den Hühnern und Ziegen, die man nicht übersehen kann. Gibt es im Streichelzoo auch eine Voliere mit verschiedenen Vögeln. Mitunter sind sie zahm und kommen auch auf die Hand, aber ein bisschen Zeit muss man schon investieren, „eine Geduldsprobe für die Kinder“, erklärt Benedikt Focke. Im Schulgarten warten dann auch noch Kaninchen und Meerschweinchen. Die Meerschweinchen stehen übrigens auf Gurkenscheiben.

Arbeit für viele:

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Benedikt Focke ist einer der Lehrer, die sich um die Tiere im Streichelzoo kümmern © Sabine Geschwinder

Benedikt Focke ist einer der Lehrer, die sich um die Tiere im Streichelzoo und im Schulgarten kümmern. Er sagt aber: „Der Streichelzoo wird von vielen Schultern getragen“, insgesamt sind noch sechs bis acht Mitarbeiter der Wohnheime im Einsatz. Während der Schulzeit kümmern sich die Lehrer gemeinsam mit Schülern der Klassen 11 bis 13, die das Arbeitsangebot Gartenbau und Tierpflege gewählt haben. „In diesem Bereich haben sie später auch auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen“, erklärt Focke.

Platz zum Wohnen

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Hier leben Esel, Ziegen und Hühner © Sabine Geschwinder

In diesem Gebäude können sich die Esel, Ziegen und auch die Hühner des Streichelzoos zurückziehen. Das Gebäude ist inzwischen so umgebaut worden, dass es barrierefrei ist. Schüler und Schülerinnen mit Rollstuhl können also bequem hereinfahren und sich dort um die Tiere kümmern. Viele Nordkirchener Familien nutzen den Streichelzoo auch gern für einen Familienausflug, besonders am Wochenende.

Nicht einfach füttern

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Die Tiere im Streichelzoo dürfen nicht einfach gefüttert werden © Sabine Geschwinder

Wer den Tieren etwas gutes tun möchte, sollte nicht einfach Futter ins Gehege werfen. „Besonders Esel dürfen kein zusätzliches Futter bekommen“, erklärt Benedikt Focke. Aktuell sei man allerdings dringend auf der Suche nach jemanden, der Heu verkaufe, teilt Gisela Stöver te Kaat vom Marketing der Heilstätte mit. Wegen der Dürre sei das schwierig. Aktuell reiche das Heu nur bis Ende September.

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