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Die Jugendfeuerwehr macht Werbung für sich und zeigt viel Technik und explodierendes Fett

Freiwillige Feuerwehr

Die Jugendfeuerwehr in Nordkirchen sucht neue Mitglieder. Mit einem Aktionstag hat die Truppe jetzt Werbung für sich gemacht. Dabei ging es um Spaß und spektakuläre Aktionen.

Nordkirchen

, 26.08.2018
Die Jugendfeuerwehr macht Werbung für sich und zeigt viel Technik und explodierendes Fett

Die Freiwillige Feuerwehr hat am Samstag einen Jugendfeuerwehr-Aktionstag veranstaltet. Die Besucher durften nicht nur zusehen, sondern auch selbst ausprobieren, wie die Ausrüstung funktioniert. © Antje Pflips

Fettexplosion, Brandangriff, Hebekissen – Die Freiwillige Feuerwehr Nordkirchen hat am Samstag bei ihrem Jugendfeuerwehr-Aktionstag eindrucksvoll gezeigt, was sie kann. Dennis, Bastian und Nico nutzten die Gelegenheit, um sich zum ersten Mal bei der Feuerwehr umzusehen.

Besucher waren direkt begeistert

Mit Jacke, Helm und Handschuhen waren sie von der anderen Jugendfeuerwehr kaum zu unterscheiden. Und vielleicht bleiben sie auch dabei. Für Bastian steht das schon fest: „Sobald ich zwölf Jahre alt werde, gehe ich hin“. Das wird im Februar so weit sein. Auch Nico und Dennis hat es gut gefallen. „Das hat Spaß gemacht“, meinte Dennis. Ab einem Alter von zwölf Jahren können Jugendliche am Dienst der Jugendfeuerwehr teilnehmen. Bis sie 18 Jahre alt sind – dann rücken sie in den Aktiven Dienst. „In diesem Jahr wechseln zehn Jugendliche“, berichtete Tobias Heitkamp, Jugendfeuerwehrwart Nordkirchen. Deswegen soll diese Lücke so schnell wie möglich wieder gefüllt werden.

Die Jugendfeuerwehr macht Werbung für sich und zeigt viel Technik und explodierendes Fett

Die Feuerwehr Nordkirchen erklärte den neuen Anwärtern ihre Aufgaben. © Antje Pflips

Dafür hatte die Feuerwehr Nordkirchen den Aktionstag ins Leben gerufen: Um das Interesse an der Feuerwehrarbeit zu wecken. Es ging los mit der Führung durch das Gerätehaus und die Erklärung der technischen Geräte. Besonders wurde die Atemschutzwerkstatt erklärt. Hier durften die Jugendlichen auch einmal eine Maske aufsetzen. Bei der technischen Hilfeleistung des Löschzugs Südkirchen packten die drei Anwärter auch selbst mit an. Dabei wurde die Arbeit mit dem Hebekissen demonstriert. Der Löschzug Capelle hatte ein Schlauchkegeln vorbereitet. Dabei gab es auch kleine Preise zu gewinnen. Tatkräftig unterstützten Mitglieder der Aktiven Truppe die Jugendbetreuer bei der Umsetzung des Aktionstags.

Die Jugendfeuerwehr macht Werbung für sich und zeigt viel Technik und explodierendes Fett

Beim Jugendfeuerwehr-Aktionstag gab es auch einige spektakuläre Aktionen. Zum Beispiel diese Fettexplosion. © Antje Pflips

Spektakulär war die Demonstration einer Fettexplosion. Bevor es losging, erklärte Marc Lohoff, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Nordkirchen, was zu tun ist, wenn sich ein Topf oder eine Pfanne so stark erhitzt, dass das Fett darin Feuer fängt. Der richtige Weg kann nur der sein, mit einem Deckel oder einer Löschdecke die Flamme zu ersticken. Wird Wasser genommen, dann kommt es zu einer Explosion mit schlimmen Folgen. Mit Feuer kam die Jugendfeuerwehr dann auch noch in Berührung. Bei einem Brandangriff wurde der Umgang mit dem Stahlrohr und die Handhabung gezeigt. Den Abschluss des Tages bildete ein Geschicklichkeitsspiel im Außenbereich der Gemeinde.

Die Jugendfeuerwehr macht Werbung für sich und zeigt viel Technik und explodierendes Fett

Tobias Heitkamp, Jugendwart der Feuerwehr Nordkirchen, beseitigt letzte Glutnester. © Antje Pflips

„In unseren Übungen tasten wir uns an den Feuerwehralltag heran“, erklärte Heitkamp. Das mache etwa vierzig Prozent aus. Die restlichen sechzig Prozent bestehen aus Spiel, Spaß, Ausflügen, Zeltlager oder Fahrradtouren und Teilnahme an den Veranstaltungen der Aktiven Truppe. „Wir sind ein 100-prozentiger Bestandteil der Feuerwehr und keine Randgruppe“, betonte Heitkamp. Vielleicht ist es diese Wertschätzung, warum rund 70 Prozent der Jugendlichen anschließend in den Aktiven Dienst wechseln.

Die Jugendfeuerwehr Nordkirchen wird von Tobias Heitkamp als Jugendfeuerwehrwart geleitet. Die 25 Jungen und Mädchen werden zudem betreut von Vivien Jegust, Fabian Schulte, Matthias und Anne Wiedenhorst, Felix Bergmann und Frank Fantin. Übungsabende sind immer dienstags von 18.30 bis 20.30 Uhr alle 14 Tage. Der nächste Abend ist der 4. September.

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