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Die Schützenbrüder von St. Pankratius spannten die Regenschirme auf

Schützenfest

Der Platzregen machte dem Platzkonzert einen Strich durch die Rechnung. Zum feierlichen Auftakt des Schützenfestes der Schützenbruderschaft St. Pankratius beherrschten Regenschirme das Bild.

SÜDKIRCHEN

von Antje Pflips

, 15.08.2010
Die Schützenbrüder von St. Pankratius spannten die Regenschirme auf

Regenschirme beherrschten das Bild während der Parade.

Es regnete ununterbrochen. Die Organisatoren verlegten kurzerhand das Konzert ins große Festzelt. Für den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Legden, den Spielmannszug der Kolpingfamilie Olfen und den Kolping Spielmannszug Herbern die beste Entscheidung. Bereits zu Beginn des Umzugs durchs Dorf begann es zu regnen. Schirme wurden eilends für das Königspaar Peter Kremer und Sabine Groß und den Hofstaat besorgt, doch kalt war es den Damen in ihren Abendroben alle mal.

Am Ehrenmal legte für die Schützenbruderschaft Hans-Jürgen Zegula einen Kranz nieder und gedachte den Gefallenen der beiden Kriege. „Sie sollen uns stets Mahnung sein, allen Anfängen von Krieg und Gewaltherrschaft entgegen zu wirken“. Der Umzug zielte auf das Fußballfeld, auf dem der achtfache Fahnenschlag und nochmalige Appell stattfanden. Nach dem feierlichen Aufziehen des Vogels suchen die Schützen nun heute ihren neuen König.

Doch Hauptmann Reinhard Fiedler musste noch eine Beschwerde klären. Er ließ Thomas Quante und Jörg Weber von den Kanonieren vortreten. Beiden waren zunächst ahnungslos, was ihnen zur Last gelegt wurde. „Die Hühner legen keine Eier mehr“, beschuldigte er beide. Schuld seien die beiden Kanoniere, denn sie hätten bei den ersten Salutschüssen am Samstag genau in Richtung besagten Stalls gefeuert und somit die Hühner verschreckt. Zur „Bestrafung“ wurde ihnen auferlegt, die Eigentümer zu einem stattlichen Frühstück auszuführen. Beide gaben dieses Vergehen zu und traten mit einem „Danke für den Anschiss“ ab.

Thomas Quante und Jörg Weber von den Kanonieren sind eben für jede Zuwendung ihres Hauptmanns dankbar. Das Schützenfest der Schützenbruderschaft St. Pankratius konnte somit beginnen. Der öffentliche Festball und der große Zapfenstreich um Punkt 0 Uhr waren weitere Höhepunkte an diesem Tag.

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