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Energiepass für die Grundschule

NORDKIRCHEN Die neu gefasste Energiesparverordnung fordert für einige Gebäudetypen die Ausstellung eines Energieausweises. Dieser macht qualifizierte Aussagen zum Primärenergiebedarf des Gebäudes, etwa für Heizung, Warmwasserbereitung und Beleuchtung.

02.11.2007
Energiepass für die Grundschule

<p>Markus Patschke (v.l., Energieberater), Doris Baur (Schulleiterin GS Capelle), Friedhard Drebing (Bürgermeister), Jörg Dröge (Energieberater) und Peter Badde (Bauamt Nordkirchen). privat</p>

Der errechnete Bedarf hängt dabei natürlich stark vom baulichen Zustand des Gebäudes, der Art und dem Umfang der eingebauten Dämmung und anderen Faktoren ab. Ebenfalls ist ein Energieausweis zugelassen, der auf der Auswertung des tatsächlichen Energieverbrauchs des Gebäudes beruht.

Beide Varianten des Energieausweises wurden jetzt für das Gebäude der Grundschule Capelle durch die Nordkirchener Energieberater Jörg Dröge und Markus Patschke erstellt und gemeinsam mit Schulleiterin Doris Baur, Bürgermeister Friedhard Drebing und Peter Badde von der Hochbauabteilung des Rathauses im Eingangsbereich des Schulgebäudes aufgehängt.

Anregung für die Bürger

Bürgermeister Friedhard Drebing: "Vor drei Wochen haben wir gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft und interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Bürgerhaus öffentlich über Inhalte und Sinn des Energieausweises gesprochen. Jetzt wollen wir hier ein Zeichen setzen, dass sich auch die Gemeinde ihrer Verantwortung für eine sparsame und nachhaltige Gebäudebewirtschaftung bewusst ist. Gleichzeitig soll dies eine Anregung für die Nordkirchener Hauseigentümer sein, angesichts der Klimadiskussion und steigen-der Energiepreise auch über Möglichkeiten der Verbesserungen an ihren Gebäuden mit Hilfe der Energieberater nachzudenken."

Schule hat hohen Verbrauch

Energieberater Markus Patschke, der das Schulgebäude im vergangenen Jahr im Rahmen einer Abschlussarbeit energetisch sehr genau unter die Lupe genommen hatte, erläuterte die ermittelten Ergebnisse: "Das Schulgebäude von 1953 hat natürlich nicht die heute vorgegebene Wärmedämmung erhalten. Damit liegt es deutlich höher im Energieverbrauch als ein heute üblicher Neubau. Unsere Auswertung hat aber auch ergeben, dass die Nutzer durch ihren bewussten Umgang mit der Heizungsregulierung zu einem sparsamen Verbrauch beitragen."

Die Ausstellung des Energieausweises für die Grundschule Capelle war nur der Anfang. Die Gemeindeverwaltung wird nach und nach auch Ausweise für die übrigen öffentlichen Gebäude erstellen lassen und aushängen.

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