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Fahndung nach Diebstahl: Wer kennt diesen Mann?

Polizei sucht Zeugen

Mit einer Bankkarte aus einer gestohlenen Handtasche hat ein Mann auch in Nordkirchen Geld abgehoben. Seit die Handtasche am 7. Juni in Schmallenberg bei Winterberg einer 76-Jährigen gestohlen wurde, fahndet die Polizei nach dem Täter - jetzt auch mit einem Foto der Überwachungskamera.

NORDKIRCHEN

, 06.10.2016
Fahndung nach Diebstahl: Wer kennt diesen Mann?

Wer kennt diesen Mann? Er soll im Juni in Schmallenberg und in Nordkirchen mit einer gestohlenen Debitkarte Geld von dem Konto einer Seniorin abgehoben haben. Die Polizei fahndet nun mit diesem öffentlichen Fahndungsfoto.

Auf der Straße Am Bahnhof hat ein bisher unbekannte Täter in einem Supermarkt der Stadt Schmallenberg die Handtasche der älteren Frau gestohlen. Schon 30 Minuten nach dem Diebstahl wurde mit der gestohlenen Bankkarte der Seniorin an zwei Bankautomaten in Schmallenberg Geld abgehoben. Dabei entstand auch das Foto, mit dem die Polizei nach dem entsprechenden Beschluss des Amtsgerichts Arnsberg nun fahndet. 

Auch ein Fall in Nordkirchen

Laut Polizei ergaben die Ermittlungen seitdem, dass der Mann auch in einer Bank in Nordkirchen mit der gestohlenen Karte Geld abgehoben haben soll. Die Kriminalpolizei fragt deshalb: Wer kennt den Mann auf dem Fahndungsfoto? Wer kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort oder zu Kontaktpersonen geben? Hinweise nimmt die Polizei in Schmallenberg unter Tel. (02974) 902000 oder jede Dienststelle der Polizei entgegen.

Warum werden Fahndungsfotos häufig erst lange nach der Tat veröffentlicht?
Die Polizei ist in dieser Frage an die Strafprozessordnung gebunden, konkret an den Paragrafen 131, der alles um die Öffentlichkeitsfahndung regelt. „Die Öffentlichkeitsfahndung dient immer nur als letztes Mittel, um Täter zu ermitteln“, erklärt ein Polizeisprecher. Zunächst müssten alle Ermittlungsansätze abgeklärt und abgearbeitet sein. Erst dann gebe es die Möglichkeit, Lichtbilder im Internet oder der Zeitung zu veröffentlichen.
Die Polizei muss zunächst einen Ermittlungsbericht an die Staatsanwaltschaft übermitteln. Anschließend prüft diese noch einmal und stellt dann einen Antrag. Erst ein richterlicher Beschluss ermöglicht in letzter Instanz die Freigabe von Fotos.