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Fünf Szenen von der Nordkirchener Kirmes

Kirmes

Sie ist klein, ja. Trotzdem hat die Kirmes in Nordkirchen einige Fans. Die meisten von ihnen sind etwas über einem Jahr alt, wenige älter als zehn: Das Angebot richtet sich vor allem an Kinder.

Nordkirchen

, 12.08.2018
Fünf Szenen von der Nordkirchener Kirmes

Die Kirmes 2018 ist zurück in den Ortskern gezogen. Mit drei Ständen (Tütenangeln, Mandel-Stand und Softeisautomat), einem Trampolin und einem Kinderkarussell ist sie ziemlich klein ausgefallen, hatte aber trotzdem einige Fans. © Marie Rademacher

Hoch hinaus im Karussell

Fünf Szenen von der Nordkirchener Kirmes

© Marie Rademacher

Erster Anlaufpunkt für alle Kinder: das Karussell. „Wenn sie könnten, würden meine Drei sicher auch den ganzen Tag damit fahren“, sagt eine Mutter aus Drensteinfurt, die den Besuch am Schloss mit dem auf der Kirmes verbunden hat. Von diesen Ausflüglern profitierten auch die Händler, die beim verkaufsoffenen Sonntag mitmachten. Wie berichtet, machten aber nicht alle Nordkirchener Geschäftsleute mit.


„Samstag war viel los“

Fünf Szenen von der Nordkirchener Kirmes

© Marie Rademacher

Über das Geschäft, das er in Nordkirchen macht, will sich Kevin Schmidt nicht beklagen, wie er – entspannt auf der Theke seines Knabber-Stübchen lehnend – erklärt. „Bei der Eröffnung am Samstag war die Kirmes richtig gut besucht“, sagt er. Am Sonntagnachmittag lief es derweil etwas schleppender an. Kevin Schmidt ist trotzdem sehr zufrieden. „Es ist halt eine Dorfkirmes, macht doch nichts, dass sie nicht so groß ist.“

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Ausflügler machen Abstecher

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© Marie Rademacher

Eigentlich kommt Maria Feldmann aus Ahaus. Mit Mann und Enkeltochter hat es sie am Wochenende aber nach Nordkirchen gezogen. Ein kleiner Ausflug. „Dass Kirmes ist, wussten wir gar nicht“, erzählt die Münsterländerin, während sie zusammen mit der kleinen Marla auf das Kinderkarussell schaut. Vielen Besuchern geht es so wie ihnen: Wochenendausflügler werden so zu zufälligen Rummel-Bummlern.

Die Bratwurst fehlt

Fünf Szenen von der Nordkirchener Kirmes

© Marie Rademacher

Auf die Frage, ob er mit der Premiere seines Eisstandes auf der Kirmes zufrieden ist und ob schon viel Kundschaft da war, schenkt Klaus Zimmer nur ein Lächeln. Und eine ausweichende Antwort. „Ich finde es schön hier“, sagt der Nordkirchener, der eigentlich Gärtner ist, dieses Jahr die Kirmes aber auch mit seinem Eisstand etwas beleben wollte. Er würde sich für die Zukunft wünschen, dass auch mal wieder über einen Autoskooter nachgedacht wird. „Das würde auch jüngere Leute ansprechen, für die gibt es hier nämlich nichts.“ Und eine Kirmes ohne Bratwurst – ein entsprechender Stand fehlte nämlich – gehe eigentlich auch nicht.


„Für die Kinder ist das genug“

Fünf Szenen von der Nordkirchener Kirmes

Der kleine Tim und seine Zwillingsschwester Charlotte hatten sichtlich Spaß auf der Kirmes. Keine zwei Jahre sind die beiden alt, erzählt die Nordkirchenerin Michelle Mitschke. Über zu wenig Auswahl beklagt sie sich nicht. „Für die Kinder ist das genug“, meint sie.

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