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Gutachten: Keine Probleme für Venneker-Anwohner

Umsiedlung von Viehhandel

Seit rund eineinhalb Wochen liegen die Gutachten zur Venneker-Umsiedlung von Südkirchen nach Nordkirchen im Rathaus. Am Donnerstag hat die Verwaltung die Ergebnisse der Politik vorgestellt. Die Aussage der Gutachter: Für Anwohner gebe es keine Probleme mit Lärm oder Geruchsbelästigungen.

NORDKIRCHEN

, 27.11.2014

Im Bauausschuss am Donnerstagabend stellten die Gutachter ihre Ergebnisse vor, die auch noch einmal bei einer Bürgerinfoversanstaltung am 3. Dezember vorgestellt werden. Erstellt haben die Gutachten zwei Ingenieurbüros aus Ahaus und Coesfeld im Auftrag der Firma Venneker in Absprache mit der Verwaltung. Als Kriterien für die Gutachten sind Lärm und Geruchsbelästigungen untersucht worden. Die Gutachter haben Prognosen aufgestellt, welche Belastungen an verschiedenen Gebäuden im Umfeld entstehen würden. Bei allen Messpunkten lägen die Lärmwerte laut Gutachten unter den Richt- und Grenzwerten, so Stefan Völlmecke vom Sachverständigenbüro Upperkamp und Partner. Besonders zur Tageszeit gebe es eine deutliche Richtwertunterschreitung. Durch mehr Verkehr durch die Umsiedlung gebe es etwa ein Dezibel mehr Lärm. Das sei nicht unterscheidbar, so Völlmecke.Keine Staubbelastung erwartet Beim Thema Geruch haben die Gutachter die Vorbelastung von Kläranlage und einem weiteren landwirtschaftlichen Betrieb zu den Belastungen durch Venneker addiert. Die Summe aller Geruchsbelastungen bleibe innerhalb der erlaubten Werte.

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Es seien auch keine relevanten Staubimmisionen zu erwarten, die man außerhalb des Betriebes wahrnehmen könnte, sagte Völlmecke. Daraus ließe sich auch eine Aussage zu Bioaerosolen wie etwa Keimen ableiten. Denn Keime verbreiten sich über Staubkörner. Völlmecke sagte: „Es gibt kein Thema Bioaerosole.“Anderer Bebauungsplan vorgeschlagen Der Bauausschuss schlägt dem Rat vor, den Bebauungsplan für die Venneker-Umsiedlung zu ändern. Statt eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans stimmten die Politiker am Donnerstag mehrheitlich (mit Ausnahme des Grünen-Politikers Richard Kruse) für die Aufstellung eines Angebotsbebauungsplans. Letzterer habe den Vorteil, dass er flexibler ist, so Bergmann. „Die Planung muss eine für die Zukunft sein.“  Bei dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan hätte Venneker eine genaue Zeitplanung für den Bau vorlegen müssen. In den festgelegten Zeiträumen hätten die Gebäude gebaut werden müssen. Im Angebotsbebauungsplan ist auch festgelegt, was gebaut werden darf, allerdings kann der Bauherr zeitlich besser auf Ereignisse reagieren.

Die nächste Informationsveranstaltung für Bürger findet am Mittwoch, 3. Dezember, um 19 Uhr im Forum der Gesamtschule, Am Gorbach, statt. Die Verwaltung will dabei ausführlich den Inhalt der Gutachten und den Bebauungsplan vorstellen.

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