Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Improvisations-Theater „Emscherblut“ begeistert Gesamtschüler

NORDKIRCHEN Die Gesamtschule hat einen Auftritt des Improvisationstheaters „Emscherblut“ von der Landesregierung geschenkt bekommen. Beratungsklehrerin Birgit Kühmichel bezeichnete es als „Bonbon“ – als eine Belohnung jahrelanger Arbeit in der Suchtprophylaxe an der Johann-Conrad-Schlaun-Schule.

von Von Malte Bock

, 29.08.2008

Im Rahmen einer Aktionswoche des Kreises Coesfeld mit dem Titel „Suchtvorbeugung beginnt im Alltag“, die im Zusammenhang mit der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ läuft, hat die Nordkirchener Gesamtschule den Auftritt des Improvisationstheaters „Emscherblut“ geschenkt bekommen.

Die Kosten dieses Auftritts wurden komplett von der Landesregierung übernommen. Doch nicht nur Birgit Kühmichel, Beratungslehrerin der Jahrgänge 8 bis 10 und gleichzeitig Koordinatorin für Suchtprophylaxe an der Gesamtschule, freute sich riesig über dieses Geschenk, sondern auch die Schüler der Jahrgänge 9 und 10, die in den Genuss kamen, die Aufführungen zu sehen, reagierten begeistert. Mit Beifall überschütteten sie die Akteure des Impro-Theaters „Emscherblut“, die auf der Bühne der Gesamtschule, mitunter auf Zuruf, schwierige Thematiken auf spielerische, jedoch nicht minder ernste, Art und Weise verarbeiteten. Unter dem Titel „Spielrausch“ setzten sich die Darsteller insbesondere mit der Verharmlosung einer Sucht auseinander.  „Welche Süchte kennt ihr?“, fragten die Akteure ins Publikum. „Drogensucht, Spielsucht, Magersucht“, antworteten die Schüler prombt. „Nicht nur illegale Drogen können süchtig machen“, betonten die Mitglieder des Impro-Theaters. Eine der Spielszenen befasste sich daher auch mit dem Thema Magersucht.

Probleme im Elternhaus skizzierten sie als Auslöser der Sucht. Szenenapplaus ernteten die Akteure, als sie ein und die selbe Szene nochmal im Genre „Horror“ präsentierten.   Es ist wichtig, die Suchtgefährdung immer wieder zum Thema zu machen“, kommentierte Birgit Kühmichel. Sie unterstrich, dass die Aufführung des Impro-Theaters an der Gesamtschule ein Baustein innerhalb einer Kampagne sei.   So würden beispielsweise kontinuierlich Suchtprophylaxe-Tage durchgeführt. „Denn“, betonnte Birgit Kühmichel, „Jugendliche sind am meisten gefährdet.“

Lesen Sie jetzt