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JuNo feiert Erfolgsgeschichte

10 Jahre Jugendarbeit

Seit zehn Jahren besteht nun die offene Jugendarbeit in Nordkirchen. Aus den Anfängen im Container am Sportplatz ist eine wahre Erfolgsgeschichte geworden.

NORDKIRCHEN

von Von Malte Woesmann

, 17.08.2010
JuNo feiert Erfolgsgeschichte

Gabi Lücke-Weiß und Dietmar Haarmann sind seit der ersten Stunde bei der offenen Jugendarbeit in Nordkirchen dabei.

Hunderte von Jugendlichen haben seither die Angebote wahrgenommen, sich getroffen und sind ins Gespräch gekommen.

Bis es soweit war und die offene Jugendarbeit in Nordkirchen angeboten werden konnte, musste aber einige Widerstände gebrochen werden. Eine Unterschriftenliste war der letzte Stein des Anstoßes, der das Ganze ins Rollen brachte. Am 1. Juni 2000 war es dann soweit. In den Räumen des ehemaligen Trauzimmers im Rathaus war das erste Büro von Dietmar Haarmann und seiner damaligen Kollegin Klara Döbbelin-Südfeld. Mit Angeboten für Jugendliche war es da natürlich schwierig. „Wir sind daher nach draußen gegangen und haben mit den Jugendlichen gesprochen“, so Haarmann heute. Was wollen Jugendliche, welche Angebote würden sie gerne wahrnehmen waren die Fragen, der Haarmann und seine Kollegin nachgingen. Ein halbes Jahr später war es dann soweit.

Die Container am Sportplatz wurden zum ersten richtigen Heim für die offene Jugendarbeit. Und der Förderverein „Pro Jugendzentrum Nordkirchen“ wurde sogleich auch Trägerverein der offenen Jugendarbeit. „Von Anfang an hatten wir großen Zuspruch“, erinnert sich Dietmar Haarmann. Doch der Standort am Sportplatz barg auch Probleme. „Weil er soweit außerhalb ist, waren kaum Mädchen da“, erinnert sich Gabi Lücke-Weiß, die als heutige Vorsitzende des Trägervereins schon in den Anfangsjahren der Jugendarbeit ehrenamtlich mitarbeitete.   Ein neuer Standort musste also her. Einer, der näher an den Jugendlichen dran war. „Die Jugendarbeit gehört ins Dorf und nicht an den Rand“, unterstreicht Lücke-Weiß. Die Wahl unter mehreren Standorten fiel schließlich auf den alten Wehrturm. Mit viel Einsatz und Engagement wurde das alte Gebäude umgebaut und fungiert nun seit 2006 als Zentrum für die Jugendarbeit. „Hier haben wir auch viel mehr Möglichkeiten“, freut sich Dietmar Haarmann über die neue Bleibe.

Doch die Jugendarbeit spielt sich natürlich seither nicht nur in den Räumen am Wehrturm ab. Viele Angebote werden auch außerhalb angeboten. Großen Zuspruch hat seit jeher auch das Ferienprogramm. Die Ideen gehen dem Team jedenfalls nicht aus. Anfang Oktober ist so in Zusammenarbeit mit Sportvereinen der „Nord-Süd-Cap“ geplant. In einem Triathlon geht es so durch die drei Ortsteile. Hier sind aber nicht nur Kinder und Jugendliche angesprochen, sondern die ganze Familie. Nach zehn Jahren offener Jugendarbeit in Nordkirchen ist also noch lange nicht Schluss. 

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