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Kein Geld für Nordkirchen nach Sturm Ela

Unwetter an Pfingsten

Die Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld lagen zum Großteil nicht in der Hauptsturmzone des Pfingst-Unwetters Ela - zu diesem Schluss ist Ralf Jäger, Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, gekommen. Das hat finanzielle Konsequenzen auch für Nordkirchen.

NORDKIRCHEN

04.11.2014
Kein Geld für Nordkirchen nach Sturm Ela

Das Schloss Nordkirchen ist Beim Sturm Ela glimpflich davon gekommen, die Grünanlagen sind es jedoch nicht.

Es bleibt dabei: Die Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld erhalten keine Finanzhilfe des Landes NRW für die Beseitigung der vom Pfingststurm Ela verursachten Schäden. Das habe Innenminister Ralf Jäger mitgeteilt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Lüdinghausen.

Deren Bürgermeister Richard Borgmann ist Sprecher der Bürgermeisterkonferenz und hatte sich zuvor für eine Überprüfung der Verteilungskriterien der von der Landesregierung beschlossenen Soforthilfe in Höhe von 30 Millionen Euro ausgesprochen.

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Auf dem Weg zwischen Schlosspark und Gesamtschule fielen einige Bäume während des Unwetters um.© Foto: Angela Wiese
Auf dem Friedhof in Südkirchen musste der Parkplatz gesperrt werden. Dort ist ein kompletter Baum abgeknickt.© Foto: Angela Wiese
Völlig mit Ästen und Blätter übersäht: Die Straße Am Schlosspark.© Foto: Angela Wiese
Auch auf diesem Weg auf dem Südkirchener Friedhof versperrt ein Baum - oder das, was davon übrig ist - den Weg.© Foto: Angela Wiese
An dieser Stelle am Südkirchener Friedhof lässt sich die Stärke des Sturmes erahnen: ein entwurzelter Baum.© Foto: Angela Wiese
Bauhofleiter Michael Lepper (l.) und sein Mitarbeiter Frank Stüve müssen an vielen Stellen in Nordkirchen anpacken.© Foto: Angela Wiese
Bis die Straße Am Schlosspark wieder befahren werden kann, dauert es wohl noch eine Weile.© Foto: Angela Wiese
Die Krone eines abgeknickten Baumes ist auf dem Vereinsheim des FC Nordkirchen gelandet.© Foto: Angela Wiese
Ein entwurzelter Baum im Schlosspark Nordkirchen.© Foto: Angela Wiese
Ein unpassierbarer Weg am Schlosspark.© Foto: Angela Wiese
Das Schloss Nordkirchen ist Beim Sturm Ela glimpflich davon gekommen, die Grünanlagen sind es jedoch nicht.© Foto: Angela Wiese
Schlagworte Nordkirchen

Der Minister verweise in seiner Antwort darauf, dass lediglich die Gemeinden berücksichtigt wurden, die mit mindestens 30 Prozent ihrer Gemeindefläche in der Hauptsturmzone mit Sturmböen der Stärke 11 bis 12 lagen.

„Zu Recht weisen Sie darauf hin, dass auch in Gebieten, in denen ‚nur’ Böen der Stärke 9-10 beziehungsweise 10-11 zu verzeichnen waren, erhebliche Schäden entstanden sind“, räumte Jäger in diesem Zusammenhang ein. Es sei aber zu berücksichtigen, dass Sturmböen dieser Stärke regelmäßig auftreten und ebenso regelmäßig nicht unerhebliche Schäden verursachten. Eine regelmäßige Hilfe für die durch Sommergewitter verursachten Schäden sei nicht möglich. Laut Borgmann führe die Antwort Jägers nicht zum Ziel.

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