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Eine besondere Methode haben Gärtner im Schlosspark gefunden, um die Buchsbäume im Barockgarten zu schützen. Und das ganz ohne Chemiekeule. Seit ein paar Wochen sind dort Laufenten unterwegs

Nordkirchen

, 10.08.2018

Das kleine Wort mit „Z“ bringt Buchsbaumbesitzer derzeit zum Verzweifeln. Schon drei Raupen des Zünslers reichen aus, um eine Buchsbaumkugel von 30 Zentimetern Durchmesser in eineinhalb Tagen kahl zu fressen, schätzt der Landesverband Gartenbau NRW. Besonders prekär hätte das für den Barockgarten im Schlossgarten in Nordkirchen ausgehen können: Buchsbaumhecken von insgesamt fünf Kilometern Länge schlängeln sich dort nach historischem Vorbild in edlen Formen über den Boden. Und das zum größten Teil grün und gesund – als könnte die Zünsler-Raupe der Pflanze nichts anhaben. Der Schein trügt. „Auch wir hatten natürlich ein Problem mit dem Zünsler“, sagt Martin Küpers von der Verwaltung der Finanzhochschule im Schloss. Er kann in diesem Satz die Vergangenheitsform nutzen, weil das Gärtnerteam um Ludger Hölscher einen ziemlich ungewöhnlichen Weg gefunden hat, mit dem Parasiten umzugehen – ganz ohne Chemiekeule. Eine Bande aus 17 Laufenten sorgt seit einigen Wochen dafür, dass der Zünsler die historische Gartenanlage nicht zerstört.

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