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Nach Ratsbeschluss: Pläne für Haus Westermann

Abriss im Frühjahr 2017

Haus Westermann steht im Herzen der Schlossgemeinde: eine Gaststätte, deren Tage gezählt sind. An ihre Stelle soll ein neuer Gebäudekomplex zum Wohnen, Einkaufen, Betreuen, Informieren und Treffen treten. Was genau geplant ist, haben wir zusammengefasst.

NORDKIRCHEN

, 21.10.2016

Wann beginnen die Abrissarbeiten des leer stehenden Hauses Westermann an der Schloßstraße?

Nach dem Zeitplan des Investors und Architekten Thomas Buhl aus Schwerte soll das Haus Westermann dann im Frühjahr 2017 abgerissen werden. Der Neubau ist direkt im Anschluss geplant. Haus Wißmann auf der Ecke Krampeneck, das Buhl mit in seine Planung einbezogen hat, wird erst später – voraussichtlich erst Anfang 2018 – abgerissen.

Warum werden Haus Westermann und Haus Wißmann nicht gemeinsam abgebrochen?

Dagegen sprechen ganz praktische Gründe. „Dafür ist es dort einfach zu eng“, sagt Thomas Buhl. Auf die Straße auszuweichen mit Kran und Baumaterial komme schließlich nicht in Frage.

Wird alles abgerissen?

Das steht noch nicht fest. Architekt Buhl prüft zurzeit, ob der Rohbau des in den 1970er-Jahren errichteten Bettenhauses von Haus Westermann möglicherweise stehen bleibt. „Das ist aber noch völlig offen.“

Wer wird später den Neubau wie nutzen?

Nutzer sind die Gemeinde Nordkirchen mit den öffentlichkeitswirksamen Einrichtungen des Tourismusbüros, der Mobilitätszentrale und der Postagentur sowie einer kleineren Verkaufsfläche für regionale Produkte und Waren aus der Werkstatt des Caritasverbandes, wie Bauamtsleiter Josef Klaas aufzählt. Darüber hinaus wird es in dem Eckgebäude – heute Standort der alten Gaststätte „Westermann“ – barrierefreie Wohnungen und Räume für zwei Wohngruppen geben: „Im Erdgeschoss für Senioren, im Obergeschoss für junge Erwachsene aus der Kinderheilstätte,“, sagt Buhl.

In dem zweiten Gebäude – heute Standort des Hauses „Wißmann“ – bleibt laut Klaas Buhls Angebot bestehen, dort eine Einzelhandelsnutzung in das Erdgeschoss zu bringen – vorausgesetzt, es findet sich dafür ein Mieter. „Ansonsten werden dort Wohnungen gebaut.“ Und noch etwas will der Investor im Neubau verwirklichen: eine Hochzeitssuite.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So sieht es im Haus Westermann in Nordkirchen aus

22.08.2016
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Haus Westermann von außen.© Foto:Dieter Menne
Haus Westermann von außen.© Foto:Dieter Menne
Haus Westermann von außen.© Foto:Dieter Menne
Haus Westermann von außen.© Foto:Dieter Menne
Haus Westermann von außen.© Foto:Dieter Menne
Das Gebäude ist entkernt, aber ein einsamer Pokal steht noch herum.© Foto:Dieter Menne
Stammgäste nannten den ehemaligen Wirt Bernhard Westermann auch ihren Vereinswirt.© Foto:Dieter Menne
Mittlerweile ist das Haus Westermann fast komplett leer. Nur ein paar Überbleibsel aus der Kneipen-Zeit liegen noch herum.© Foto:Dieter Menne
Mittlerweile ist das Haus Westermann fast komplett leer. Nur ein paar Überbleibsel aus der Kneipen-Zeit liegen noch herum.© Foto:Dieter Menne
Mittlerweile ist das Haus Westermann fast komplett leer. Nur ein paar Überbleibsel aus der Kneipen-Zeit liegen noch herum.© Foto:Dieter Menne
Mittlerweile ist das Haus Westermann fast komplett leer. Nur ein paar Überbleibsel aus der Kneipen-Zeit liegen noch herum.© Foto:Dieter Menne
Eine typische Gasthaus-Szene, dargestellt im Haus Westermann.© Foto:Dieter Menne
Maler, die ihre Zeche nicht zahlen konnten, bemalten statt dessen die hölzerne Decke des Wirtshauses.© Foto:Dieter Menne
Mittlerweile ist das Haus Westermann fast komplett leer. Nur ein paar Überbleibsel aus der Kneipen-Zeit liegen noch herum.© Foto:Dieter Menne
Auch die Gästezimmer sind nur noch schwer als solche zu erkennen.© Foto:Dieter Menne
Auch die Gästezimmer sind nur noch schwer als solche zu erkennen.© Foto:Dieter Menne
Auch die Gästezimmer sind nur noch schwer als solche zu erkennen.© Foto:Dieter Menne
Auch die Gästezimmer sind nur noch schwer als solche zu erkennen.© Foto:Dieter Menne
Mittlerweile ist das Haus Westermann fast komplett leer. Nur ein paar Überbleibsel aus der Kneipen-Zeit liegen noch herum.© Foto:Dieter Menne
Mittlerweile ist das Haus Westermann fast komplett leer. Nur ein paar Überbleibsel aus der Kneipen-Zeit liegen noch herum.© Foto:Dieter Menne
Das war einmal die Küche von Haus Westermann.© Foto:Dieter Menne
Mittlerweile ist das Haus Westermann fast komplett leer. Nur ein paar Überbleibsel aus der Kneipen-Zeit liegen noch herum.© Foto:Dieter Menne
Mittlerweile ist das Haus Westermann fast komplett leer. Nur ein paar Überbleibsel aus der Kneipen-Zeit liegen noch herum.© Foto:Dieter Menne
Mittlerweile ist das Haus Westermann fast komplett leer. Nur ein paar Überbleibsel aus der Kneipen-Zeit liegen noch herum.© Foto:Dieter Menne
Mittlerweile ist das Haus Westermann fast komplett leer. Nur ein paar Überbleibsel aus der Kneipen-Zeit liegen noch herum.© Foto:Dieter Menne
Mittlerweile ist das Haus Westermann fast komplett leer. Nur ein paar Überbleibsel aus der Kneipen-Zeit liegen noch herum.© Foto:Dieter Menne
Haus Westermann von außen.© Foto:Dieter Menne
Haus Westermann von außen.© Foto:Dieter Menne
Haus Westermann von außen.© Foto:Dieter Menne
Schlagworte Nordkirchen

Wie enstand die Idee zu einer Hochzeitssuite?

„Weil Nordkirchen so beliebt ist bei Hochzeitspaaren“, sagt Investor Buhlmann. Das sei ihm in den vergangenen zweieinhalb Jahren, seitdem er sich für das Projekt engagiert, deutlich geworden: „Hier wird sehr gerne geheiratet.“ Die Honeymoon-Suite – wo genau sie Platz finden wird, ist noch offen – soll einen Blick über die Dächer der Häuser bis zum Schloss bieten.

Hat Investor Buhl überhaupt schon Haus Westermann gekauft?

Nein, aber das ist nur eine Frage der Zeit. „Wir sprechen auf der Grundlage des beschlossenen Gebäudekonzeptes gerade mit Herrn Buhl über die Inhalte des noch in diesem Jahr zu schließenden Kaufvertrages“, so Bürgermeister Dietmar Bergmann „und sind uns in den Grundzügen des Vertrages auch vollkommen einig.“

Sind auch noch planerische Hürden zu nehmen, bevor es losgeht mit den Arbeiten?

Ja, eine Voraussetzung für den Start ist es, dass die Gemeinde Nordkirchen die notwendige Bebauungsplanänderung abgeschlossen hat und somit überhaupt erst eine Baugenehmigung erteilt werden kann. Der Rat der Gemeinde hatte den überarbeiteten Bebauungsvorschlag des Architekten und Investors vor drei Wochen zur Ausführung beschlossen. Diesen Vorentwurf hat Thomas Buhl in der Zwischenzeit weiter ausgearbeitet und das Raumprogramm mit den künftigen Nutzern abgestimmt.

Hat der Investor bereits andere Projekte in Nordkirchen umgesetzt?

Nein, eines der nächstliegenden Projekte war in Bönen. Nordkirchen kennt er aber dennoch schon lange: „Meine Frau und ich kommen schon seit Jahren gerne zum Spazierengehen oder Radfahrern hierhin.“

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