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Nordkirchen erhält A-Stempel für Inklusions-Projekt

Fragen und Antworten

Das Regionale-2016-Projekt „Nordkirchen auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde“ hat am Donnerstag den sogenannten A-Stempel bekommen. Das ist die höchste Einstufung in dem Strukturförderprogramm an dem aktuell das Münsterland teilnimmt. Die wichtigsten Fragen hat uns Bürgermeister Dietmar Bergmann beantwortet.

NORDKIRCHEN

, 07.10.2016

Worum geht es bei dem Projekt „Auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde“?

Gemeinsam mit der Kinderheilstätte hat sich die Gemeinde auf die Fahnen geschrieben, Inklusion im Ort weiter zu fördern, vor allem durch drei sogenannte Projekt-Bausteine. Das sind die Kooperationsklassen der Mauritiusschule und der Maximilian-Kolbe-Förderschule, die weiter ausgebaut wurden; die neue Großküche der Kinderheilstätte, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten und das Wohnprojekt „Wohnzukunft Südkirchen“. Es gehören aber auch weitere Projekte zur Gesamtstrategie der Gemeinde, wie zum Beispiel der Ehrenamtspreis, das auf dem Haus-Westermann-Gelände geplante Projekt oder die neue, barrierefreie Internetseite der Gemeinde.

Das Regionale-Projekt hat also den A-Stempel bekommen. Und was bedeutet das genau?

In erster Linie sei die Einstufung eine Anerkennung für die Arbeit aller beteiligten Stellen, wie Dietmar Bergmann erklärt. Eine bestimmte Fördersumme bekommt die Gemeinde nicht, die Fördergelder seien bereits in die einzelnen Projekte geflossen, darunter zum Beispiel 30.000 Euro für das Projekt „Wohnzukunft Südkirchen“. Ein Förderantrag für das Nordkirchener Quartiersmanagement sei zurzeit in Vorbereitung, so der Bürgermeister. Gerade der „Weg zur inklusiven Gemeinde“ sei laut Bergmann ein laufender Prozess, trotz des A-Stempels „wollen wir noch viel erreichen“, macht er deutlich.

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Was hat die Gemeinde noch vor?

Einige Elemente, wie der Haus-Westermann-Neubau sind zum Beispiel noch nicht umgesetzt. Darüber hinaus haben sich Mitarbeiter der Verwaltung und die Mino-Quartiersmanager Gedanken über das Thema Barrierefreiheit in den drei Ortsteilen gemacht. So habe man über entsprechende Schilder nachgedacht, die auf Sehenswürdigkeiten und wichtige Einrichtungen hinweisen, allerdings „ohne einen Schilderwald zu produzieren“, wie Bergmann direkt deutlich macht. Denkbar seien auch digitale Lösungen, zum Beispiel sogenannte „Quick-Response-Codes“ (QR), die auf kleinen Plaketten an Sehenswürdigkeiten angebracht werden und mit dem Handy gescannt werden können. Dann würde zum Beispiel ein Audio Hintergrundinformationen liefern.

Stichwort „Barrierefreiheit“: Was ist der aktuelle Stand beim barrierefreien Zugang zum Bahnhof Capelle?

Laut Dietmar Bergmann bereitet die Deutsche Bahn zurzeit einen Vertrag mit der Gemeinde vor. Ein sogenanntes Planfeststellungsverfahren, das zur Vorbereitung nötig ist, laufe bereits, so der Bürgermeister weiter.

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