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Rückblick auf die Zeit als Schützenkönig

Peter Kremer im Interview

SÜDKIRCHEN Mit etwas Wehmut sieht Peter Kremer, noch amtierender König der Schützenbruderschaft St. Pankratius, dem Ende seiner Regentschaft entgegen. Malte Bock sprach mit ihm über tolle zwei Jahre als Schützenkönig.

10.08.2010
Rückblick auf die Zeit als Schützenkönig

Schützenkönig Peter Kremer mit dem Vogelrest, den er vor zwei Jahren von der Stange geholt hat.

Ich hatte in der Tat gar nicht vor, zu schießen. Das hat sich erst an dem Tag ergeben. Als die Aspiranten fehlten, haben sich Volkhard Bast, Björn Klimek, Alfons Hörstrup und ich zusammengetan, einer von uns sollte König werden. Bei mir ist der Vogel eben heruntergefallen.

Äußerst positiv. Wir haben als Königspaar und Hofstaat eine Menge zusammen mitgemacht. Drei Schützenfeste anderer Vereine erlebt, aber auch das Jubiläum der Feuerwehr oder hohe runde Geburtstage von Vereinsmitgliedern. Wir haben zudem einen schönen Königsball und ein tolles Biwak mit vielen Gästen gefeiert. Ich habe die Zeit sehr genossen.  

Der Hofstaat war ein bunt zusammengewürfelter Haufen, eine Mischung zwischen Jung und Alt. Da die Regentschaft ja nicht geplant war, haben wir alles auf uns zukommen lassen und wirklich das Beste daraus gemacht.

Man wird natürlich immer als König begrüßt. Oft rief auch jemand, "der König ist da", wenn man irgendwo hinkam. Das ist schon ein erhabenes Gefühl.

Es hat viele gegeben. Ich erinnere mich aber gerne an den Beginn meiner Regentschaft, als ich an der Neubesetzung des Vereinsvorstandes mitarbeiten durfte.

Beispielsweise haben wir einen super Nachwuchs und viele Neuaufnahmen. Auch ist die gesamte Außendarstellung des Vereins noch intensiver geworden.

Eigentlich bin ich traurig. Es waren zwei schöne Jahre, die aber natürlich irgendwann vorbei sein müssen. Ich danke als König mit einem weinenden und einem lachenden Auge ab.

Es gibt eine Regelung, nach der ein König erst nach sechs Jahren wieder den Vogel abschießen darf. Zum Jubiläumsschützenfest 2013 gibt es allerdings eine Ausnahme. Da dürfte dann auch ich wieder schießen...

Genauso viel Freude und Zufriedenheit, wie ich sie in den zwei Jahren hatte. Außerdem natürlich ein volles Festzelt mit vielen Gästen.

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