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Schüler der Maximilian-Kolbe-Schule präsentieren Kunstprojekt

NORDKIRCHEN Seit September letzten Jahres haben zehn Schülerinnen und Schüler der Maximilian-Kolbe-Schule an einem „Wind-Wasserfall“ gearbeitet. Jetzt wurde dieses begehbaren Kunstwerk im Sinnesgarten der Schule eröffnet.

von Von Stefanie Brüning

, 21.08.2008
Schüler der Maximilian-Kolbe-Schule präsentieren Kunstprojekt

Ein Wasserfall-Mobile und ein Bild entstanden beim NRW-Landesprojekt "Kultur und Schule" an der Maximilian-Kolbe-Schule.

Blaue Wassertropfen und andere Formen unterschiedlicher Größen bewegen sich wie ein Mobile im Wind. Befestigt sind sie mit Drahtseilen an einem großen Holzgerüst-Bogen, so dass man beim Betreten meint, man ginge unter einem Wasserfall her – aber ohne nass zu werden.  

Die  Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen acht und sechzehn Jahren haben lange an dem Projekt gearbeitet.  Sie haben Formen aufgezeichnet, auf Metall übertragen und sie dann ausgeschnitten.   „Ich habe ganz viele Formen bemalt“, berichtet Sabrina stolz. „Die Schüler haben super mitgearbeitet“, bestätigt Künstler Christoph Linnhoff, von dem die Idee für das Projekt stammte, und der sie der Schule, die er schon aus seiner Zivildienstzeit kannte, vorstellte. „Von allen Projekten war dies das arbeitsintensivste“, resümiert Linnhoff, der vorher auch schon Projekte mit älteren Menschen, aber auch schon mit Lehrern durchgeführt hat, wie er schmunzelnd bemerkt. „Die Schüler haben kreativ und handwerklich gearbeitet und konnten sehr viele Erfahrungen machen. Teamwork war hier sehr wichtig, sonst wäre es nicht möglich gewesen, freut sich Linnhoff beeindruckt.

  „Und sie hatten sehr viel Geduld beim Schleifen“, ergänzt Jürgen Rennack, der als Integrationshelfer die beiden Lehrerinnen Gabriele Forck und Silke Merten unterstützte. Finanziell wurde die Umsetztung des Kunstwerks vom NRW Landesprogramm „Kultur und Schule“ gefördert. Ziel des Programms ist, die künstlerische Tätigkeit an Schulen zu fördern. „Kunst soll erlebt werden können, das ist der Sinn der Sache. Auch Schwerbehinderte können in dieses Kunstwerk hineinfahren und mit den Elementen spielen“, erklärt Linnhoff den sinnvollen Standort im Sinnesgarten.

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