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So ist der Ausblick vom Kirchturmdach der Mauritiuskirche

Nordkichen von oben

Manfred Reimann brachte am Dienstag das Dach der Maurituskirche auf Vordermann – und arbeitete zum Teil auf knapp 60 Metern Höhe. Wir sind mit hoch gefahren und haben Bilder mitgebracht.

Nordkirchen

, 04.09.2018
So ist der Ausblick vom Kirchturmdach der Mauritiuskirche

Bei der Mauritiuskirchen in Nordkirchen wurde das Dach neu gedeckt. © FOTO:CAROLIN WEST

Am Dienstag waren die Zufahrten zur St.-Mauritius-Kirche für mehrere Stunden gesperrt. Eine Arbeitsbühne nahm fast den gesamten Platz vor der Kirche ein. Im Korb der Arbeitsbühne: Manfred Reimann. Gemeinsam mit seinem Sohn Sebastian brachte er das Dach der Kirche sowie das des Kirchturms auf Vordermann.

Am Boden und in der Luft

So ist der Ausblick vom Kirchturmdach der Mauritiuskirche

© FOTO:CAROLIN WEST

Manfred Reimann hatte am Dienstag die Dachpfannen und Schieferplatten in der Hand. Während Sohn Sebastian, der den Familienbetrieb Bedachungen Reimann leitet, am Boden die Vorarbeit leistete, begab sich Manfred Reimann in luftige Höhe. Dort tauschte er kaputte Platten und Pfannen aus.

Blick über Nordkirchen

So ist der Ausblick vom Kirchturmdach der Mauritiuskirche

© FOTO:CAROLIN WEST

Nordkirchen aus 58 Metern Höhe betrachten – das konnte Manfred Reimann am Dienstag während der Arbeit. „Das ist schon ein schöner Ausblick“, sagt Reimann. Und trotz des am Vormittag noch leicht diesigen Wetters, konnte man weit über die Gemeinde blicken – auch durchs Kirchturmdach.

Im Blech verewigt

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© FOTO:CAROLIN WEST

Namen und Jahreszahlen sind in die Bleche des Kirchturmdaches eingeritzt. „Die älteste Verewigung, die ich entziffern konnte, war von 1943“, sagt der Mitarbeiter, der die Arbeitsbühne steuert. Eingeritzt sind die jahrzehntealten Inschriften im mit Blech verkleideten Gewölbe zwischen Kirchturmdach und Spitze.

Arbeitsbühne statt Gerüst

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© FOTO:CAROLIN WEST

Ein Gerüst zur Dacherneuerung wäre zeit- und kostenintensiv gewesen. Stattdessen nutzte Manfred Reimann eine Arbeitsbühne der Spezialfirma Hundrup, mit der er auf bis zu 58 Metern Höhe arbeiten konnte. „Der Korb trägt maximal 500 Kilo und kann bis auf 3 Zentimeter präzise heranfahren“, sagt der Hundrup-Mitarbeiter.

Neu bis zum Kreuz

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© FOTO:CAROLIN WEST

Insgesamt 40 Schieferplatten auf dem Kirchturmdach wurden ausgetauscht, dazu mehrere Bleche. „Bis zum Kreuz hoch“, sagt Manfred Reimann. Auch einige Dachpfannen des Kirchendachs mussten erneuert werden. „Die Reserve-Pfannen sind oben im Kirchengewölbe, da muss ich erst einmal hinkriechen“, sagt Manfred Reimann und lacht.

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