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So könnte der Plan des FC Nordkirchen gelingen

Leichtathleten und Fußballer

Die Fußballer in den Kreis Münster, die Leichtathleten in den Kreis Coesfeld - das ist das Ziel des FC Nordkirchen und von Union Lüdinghausen. Ein Plan, der nicht zulässig ist nach den bisherigen Statuten des Verbandes. Das aber könnte sich am 19. Dezember ändern.

NORDKIRCHEN

05.11.2014
So könnte der Plan des FC Nordkirchen gelingen

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat alles dafür vorbereitet, dass die Fußballer des FC Nordkirchen in den Kreis Münster wechseln können, während sich die Leichtathleten des Vereins dem Kreis Coesfeld anschließen.

„Wir haben im Präsidium den Wunsch des FC Nordkirchen und von Union Lüdinghausen eingehend diskutiert. Wir wollen den Vereinen mit ihrem Wunsch nicht im Wege stehen“, sagte Hans Schulz, Vize-Präsident Leichtathletik im FLVW, am Dienstag auf Anfrage unserer Redaktion. Wie berichtet, wollen der FCN und Union nach Auflösung des Kreises Lüdinghausen getrennt mit ihren Fußball- und Leichtathletikabteilungen in verschiedene Kreise wechseln. Die Fußballer möchten jeweils in den Kreis Münster, die Leichtathleten in den Kreis Coesfeld. Dies ist bisher von der Satzung des FLVW, die nur einen gemeinsamen Wechsel eines Vereins in einen Kreis erlaubt, nicht gedeckt.

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Ob die geplante Satzungsänderung kommt, darüber muss nun die Ständige Konferenz, der Zusammenschluss des Präsidiums sowie der Kreisvorsitzenden, entscheiden. Die nächste Sitzung ist am 19. Dezember. „Dort sollen die Vorsitzenden der drei betroffenen Kreise eine Stellungnahme abgeben. Anschließend wird diskutiert“, beschreibt Schulz das weitere Vorgehen. Falls die Ständige Konferenz eine Satzungsänderung befürworten würde, solle, so Schulz, „eine eingehende rechtliche Prüfung“ erfolgen. „Wir müssen das auf eine solide Basis stellen“, sagt Schulz. Daher könne erst bei der übernächsten Sitzung der Ständigen Konferenz, im April 2015, die Satzungsänderung erfolgen. Schulz macht dem FCN aber Mut. „Es sind aus dem Präsidium keine Bedenken geäußert worden, dass das nicht klappen wird.“

Rainer Heimann, Vorsitzender des FC Nordkirchen, freute sich über die positive Kunde aus Kaiserau. „Ich finde das ausgesprochen gut. Das wäre die optimale Lösung für uns.“ Nach den ersten Informationen höre dies sich sehr positiv an, dass der Verband den Wünschen der Vereine entspricht. „Es ist auf jeden Fall die Richtung, in die wir wollen“, so Heimann abschließend. Neben SG Selm, SV Südkirchen, SC Capelle, Werner SC, SV Herbern, TuS Ascheberg, BW Ottmarsbocholt, VfL Senden und Davaria Davensberg wären der FCN und Union bereits die Vereine zehn und elf, die in der kommenden Saison im Kreis Münster spielen wollen.

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