Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Strom und Wärme

NORDKIRCHEN Name: Buderus DN 2876. Leistung: 140 kW. Kosten: 155 000 Euro. Nein, hier geht es nicht um ein neues Sportwägelchen, sondern ein modernes Blockheizkraftwerk. Und dieses steht in der Kinderheilstätte in Nordkirchen.

von Von Malte Woesmann

, 19.11.2007
Strom und Wärme

Die neue Heizungsanlage der Kinderheilstätte lässt sich zentral über einen Touchscreen steuern.

Im Oktober wurden dort zahlreiche Instandsetzungs- und Optimierungsarbeiten im Bereich der Wärmeversorgung vorgenommen. Hierbei wurden auch Teile der Mess- und Regeltechnik für Heizung und Warmwasserversorgung erneuert. Die alte Technik war teilweise über 25 Jahre alt.

Neue Technik hält Einzug

Zeit also, um neue Technik Einzug halten zu lassen. Ein Blockheizkraftwerk musste her. Der Vorteil einer solchen Maschine liegt in der gemeinsamen Erzeugung von Strom und Wärme an einem Ort. Üblicherweise bezieht man Strom aus einem Kraftwerk und erzeugt Wärme in einem Heizkessel.

Der Nachteil, in einem Kraftwerk wird der Strom nur mit erheblichen Verlusten erzeugt. Diese ungenutzte Wärme wird über die Kühltürme abgeführt. Beim Blockheizkraftwerk wird diese Wärme jedoch genutzt. Das Blockheizkraftwerk kann fast den gesamten Strom der Kinderheilstätte erzeugen. Nur an wenigen Tagen im Jahr, insbesondere im Winter, müssen die alten Heizkessel noch zugeschaltet werden, um die Räume auf dem Gelände der Kinderheilstätte zu heizen.

Noch einmal Geld gespart

Durch eine moderne Regelanlage wird zusätzlich noch einmal Geld gespart. Denn entweder könne zentral von einem Touchscreen am Kraftwerk selbst oder vom PC des Hausmeisters die einzelnen Heizkreise gefahren werden. Soll heißen, sollte eine Gruppe mal für eine Woche oder einen Tag einen Ausflug machen, kann die Heizung dort schnell herunter gefahren werden.

Insgesamt gehen die Verantwortlichen von einer Kostenersparnis von 55000 Euro pro Jahr aus. Und noch ein toller Nebeneffekt. So werden auch voraussichtlich 1750 Tonnen CO² pro Jahr eingespart

Lesen Sie jetzt