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Südkirchener íst jahrgangsbester Dachdecker

Der Südkirchener Felix Kummer ist von der Kreishandwerkerschaft Hellweg in Unna für seine Leistungen bei der Gesellenprüfung aus – er schloss als Jahrgangsbester von 17 Dachdeckerlehrlingen ab - ausgezeichnet worden.

von Von Daniel Claeßen

, 17.08.2008
Südkirchener íst jahrgangsbester Dachdecker

Das Foto zeigt Felix Kummer und seinen Ausbilder Josef Ernst Foto Claeßen

Dabei war Felix Kummer eigentlich vom Pech verfolgt: Eine hartnäckige Knieverletzung stellte sich schließlich als Kreuzbandriss heraus. Dann wurde die Operation des Dachdecker-Azubis auch noch um eine Woche nach hinten verschoben – auf den Freitag unmittelbar vor der Lehrlingslossprechung, die der 20-Jährige dadurch verpasste.

Jetzt kann er trotzdem lachen. Denn die Kreishandwerkerschaft Hellweg in Unna zeichnete den Azubi für seine Leistungen bei der Gesellenprüfung aus, die er als Jahrgangsbester von 17 Dachdeckerlehrlingen abschloss. „Natürlich ist man da stolz“, gibt der junge Mann unumwunden zu. Aber es zeigen sich auch einige Sorgenfalten in seinem Gesicht: „Ich will möglichst schnell wieder arbeiten!“ Denn Dachdecker ist sein Traumberuf. „Mein Bruder macht das auch, dadurch habe ich die Arbeit kennengelernt“, erzählt der Südkirchener. Im Werner Betrieb von Josef Ernst ging er schließlich in die Lehre – ein erstes Indiz dafür, was aus ihm werden sollte: „In den vergangenen zehn Jahren waren vier unserer Azubis Jahrgangsbeste“, weiß der Unternehmer zu berichten. Auch mit dem jüngsten Erfolg ist er sehr zufrieden. „Es ist nur schade, dass Felix das alles verpasst hat.“

Mit „das alles“ meint er die Lossprechung am Wochenende, wo er stellvertretend für seinen Azubi die Ehrenurkunde für besondere Leistungen entgegen nehmen musste. „Es wäre mir natürlich lieber gewesen, wenn Felix selbst dort oben gestanden hätte.“ Doch der junge Dachdecker muss sich zunächst auf Krücken fortbewegen. Wohin, das sei noch offen: „Ich weiß nicht, ob sich ein Meisterlehrgang für mich lohnt. Ich möchte einfach nur wieder in den Job zurück.“ Doch ein Jahrgangsbester sollte damit – auch nach drei Monaten Zwangspause – keine Probleme haben.

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