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So macht Pickshare bei der Cebit auch Werbung für Nordkirchen

Start-up aus Nordkirchen fährt zur Cebit

Mit Pickshare ist in diesem Jahr ein Nordkirchener Unternehmen bei der Fachmesse Cebit vertreten. Gründer Björn Paulus wird dort sein Start-up vorstellen. Davon kann auch die Gemeinde profitieren.

Nordkirchen

, 24.05.2018
So macht Pickshare bei der Cebit auch Werbung für Nordkirchen

Mit seinem neu gegründeten Unternehmen Pickshare wird der Nordkirchener Björn Paulus ab dem 12. Juni bei der Fachmesse Cebit vertreten sein. © Karim Laouari

Das Nordkirchener Start-up Pickshare wird bei der diesjährigen Computerfachmesse Cebit vertreten sein. Das junge Unternehmen von Björn Paulus ist eines von zehn Start-ups aus Nordrhein-Westfalen, die ihre Geschäftsideen am Stand des Wirtschafts- und Digitalministerium NRW vorstellen können.

Insgesamt 14 Start-ups, also neugegründete Unternehmen mit innovativen, digitalen Geschäftsideen haben sich neben Pickshare für das „FirstFair-Programm“ beworben, wie das Wirtschaftsministerium NRW auf Anfrage mitteilt. Entscheidend für die Teilnahme sind am Ende drei Kriterien: Das Unternehmen darf sich erst vor maximal fünf Jahren gegründet haben, es darf vorher noch nicht auf der Cebit vertreten gewesen sein und es muss ein digitales Geschäftsmodell besitzen.

Für die Start-ups biete das „FirstFair-Programm“ eine Möglichkeit, ihre Geschäftsidee einem größeren Publikum im direkten Gespräch vorzustellen. Ein eigener Messeauftritt sei auch eine Kostenfrage, erklärt ein Ministeriumssprecher. Das Wirtschafts- und Digitalministerium will jungen Unternehmen so unabhängig von der finanziellen Ausstattung eine Möglichkeit geben, sich einem großen Publikum vorzustellen.

Werbung für Nordkirchen

Pickshare könnte gleichzeitig auch ein Werbeträger für Nordkirchen und den neu gegründeten Digitalcampus sein. Wie berichtet, bietet der Digitalcampus Unternehmen – neu gegründeten und etablierten – eine Möglichkeit, gemeinsam an einem Ort zu arbeiten, voneinander zu lernen und ein größeres Netzwerk zu nutzen. Pickshare war das erste Start-up, das sich im Digitalcampus angesiedelt hat.

Ein erfolgreicher Start ins digitale Geschäft ist also nicht nur in Großstädten möglich, sondern auch in kleinen Orten wie Nordkirchen. „Die Cebit ist etwas Besonderes“, sagt Pickshare-Gründer Björn Paulus im Gespräch mit der Redaktion. Fünf Tage lang habe sein Start-up dort eine Plattform, um sich und das Konzept hinter Pickshare vorzustellen. Dann soll das Netzwerk, das aus jedem Geschäft einen sogenannten „Pickpoint“ machen kann, also einen Ort, an den man seine Internetbestellungen liefern und auch abholen kann, auch offiziell an den Start gehen, kündigt der Nordkirchener an.

Weitere Start-ups für den Digitalcampus?

Könnten sich in der Schlossgemeinde neben Pickshare bald noch weitere Start-ups ansiedeln? Manuel Lachmann, Wirtschaftsförderer der Gemeinde Nordkirchen, bestätigt auf Anfrage dieser Redaktion, dass es bereits weitere Interessenten gibt, die den kürzlich vorgestellten Digitalcampus Nordkirchen nutzen wollen. „Im besten Fall gehen die Unternehmen in Nordkirchen nicht nur ihre ersten Schritte, sondern siedeln sich auch langfristig hier an“, erklärt Manuel Lachmann.

Bis dahin gibt es aber noch einige Vorarbeit zu leisten. Zurzeit befindet sich der Verein Digitalcampus Nordkirchen noch in der Gründungsphase. Wie der Wirtschaftsförderer erklärt, ist der Digitalcampus gerade auf Mitgliedersuche. Rund 20 Gespräche mit Unternehmen aus Nordkirchen habe der Verein geführt, mehrere mündliche Zusagen lägen bereits vor.

Der Digitalcampus soll am Ende nicht nur jungen Unternehmen nützen und Platz bieten, sondern allen Unternehmen in Nordkirchen, die sich beteiligen wollen, erklärt Lachmann. Das Netzwerk sei das Herzstück der Idee. Junge Gründer sollen von der Erfahrung der etablierten Unternehmen profitieren und umgekehrt kreative Ideen und unkonventionelle Lösungsansätze liefern, so der Wirtschaftsförderer.

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