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Wieso der Garten an der Maxi-Schule für die Schüler so wertvoll ist

Schulgarten in Nordkirchen

Der Garten der Maximilian-Kolbe-Schule in Nordkirchen ist für die Kinder und Jugendlichen ein wertvoller Ort. Nicht nur zum Lernen. In Bildern zeigen sie uns, was den Garten für sie so besonders macht.

Nordkirchen

, 06.06.2018
Wieso der Garten an der Maxi-Schule für die Schüler so wertvoll ist

Für den Schulgarten übernehmen die Kinder Verantwortung. © Marie Rademacher

Da sind das frisch gestrichene Hühnerhaus, die neuen Hochbeete, das Backhaus, das es schon seit einiger Zeit gibt, die Kräuter, die Natur, in der gerade Schüler der Berufspraxisstufe Unkraut jäten, Rasen mähen und die Tiere versorgen. Der Garten der Maximilian-Kolbe-Schule hat vieles zu bieten.

Die Schüler lieben ihren Garten, sagt Gisela Stöver te Kaat. Sie kümmert sich in der Kinderheilstätte und das Sozialmarketing. Und sie sagt auch: „Projekte wie dieses wären ohne Spenden für uns gar nicht möglich. Es gibt dafür sonst keine Mittel. Deshalb sind wir dem Lensing-Hilfswerk auch sehr dankbar.“ Das Hilfswerk hat die Renovierung des Schulgartens bei der Spendenaktion nämlich mit 3000 Euro gefördert. Wie wertvoll der Garten ist, zeigen wir in dieser Bildergeschichte.


Unkrautjäten gehört dazu

Wieso der Garten an der Maxi-Schule für die Schüler so wertvoll ist

© Marie Rademacher

Florian (17) ist nicht gerade ein Fan davon, Unkraut zu jäten. „Eigentlich kümmere ich mich lieber um die Tiere“, sagt der Schüler der Maxi-Schule.


„Verantwortung tragen“

Wieso der Garten an der Maxi-Schule für die Schüler so wertvoll ist

© Marie Rademacher

Eigentlich alle Klassen der Maxi-Schule können den Garten nutzen. Oft wird er im Sachkundeunterricht eingesetzt, die neue Sitzgelegenheit mit Schattendach ist außerdem beliebt, um draußen Unterricht zu machen oder ein Grillfest zu feiern, erzählt Berthold Steinhoff. Fest verankert ist der Garten auch im Bereich der Berufspraxisstufe. David (17) zum Beispiel mäht den Rasen.


Gepflasterte Wege statt Sand

Wieso der Garten an der Maxi-Schule für die Schüler so wertvoll ist

© Marie Rademacher

Der Garten der Maxi-Schule ist auch deswegen besonders, weil er vollkommen barrierefrei ist. Zum Beispiel ist der Auslauf für die Hühner gepflastert – dort können also auch Rollstuhlfahrer ohne Probleme hinein und mithelfen. Gleiches gilt für die Wege rund um die neuen Hochbeete. Die Höhe dieser Beete ist natürlich auch gut für Menschen mit Behinderung: Man muss sich nicht bücken, um zu pflanzen, zu jäten oder zu ernten.


Tatjana, die „Hühnerflüsterin“

Wieso der Garten an der Maxi-Schule für die Schüler so wertvoll ist

© Marie Rademacher

Tatjana lebt in Senden in einer Wohngruppe. „Auf einem Pferdehof“, erzählt sie. Und ihre Augen fangen an zu leuchten. In Nordkirchen geht sie in die Berufspraxisstufe der Maxi-Schule. Die Zeit im Garten – zweimal in der Woche steht das für sie auf dem Stundenplan – hat die 17-Jährige besonders gern. Vor allem um die Tiere – es gibt Hühner, Küken, Meerschweinchen und bald auch Zwergkaninchen – kümmert sie sich hier. Und das mit ganz viel Hingabe.


Viele Spender machten mit


Wieso der Garten an der Maxi-Schule für die Schüler so wertvoll ist

Den Schulgarten an sich gibt es in der Maxi-Schule schon seit rund 30 Jahren, schätzt Berthold Steinhoff. Er ist mittlerweile einmal umgezogen – und nun auch frisch renoviert. Neben den Spenden vom Hilfswerk gab es noch andere Spenden etwa von der Herman-van-Veen-Stiftung, von der Volksbank, von der Town-and-County-Stiftung und von Privatpersonen. Auch der Malerbetrieb Hülsbusch aus Nordkirchen hat Farbe gespendet und dann mitgeholfen.

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