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Werbering und Verkehrsverein berieten über Auswirkungen der K2

NORDKIRCHEN Die neue Umgehung ist so gut wie fertig. Welche Auswirkungen die Umgehung K2 für den Ort Nordkirchen, den Tourismus und das Gewerbe hat, versuchten Werbering und Verkehrsverein in einem ersten Gespräch im Bürgerhaus zu erkunden.

27.08.2008
Werbering und Verkehrsverein berieten über Auswirkungen der K2

So sah die Baustelle der Westumgehung noch im April mit Blick aus dem Fenster der Mühle Rath aus. Nun ist die Straße so gut wie fertig.

Eine erste inoffizielle Eröffnung der Trasse erfolgte am Samstag mit sportlichen Aktivitäten. Die offizielle Eröffnungsfeier startet am Dienstag, 16. September, um 10.30 Uhr.  

„Wir glauben, die Umgehung birgt einige Chancen“, waren sich Markus Pieper und Werner Wiedenhorst ziemlich sicher. Bürgermeister Friedhard Drebing zählte noch einmal die wichtigsten Gründe für den Bau dieser Straße auf: •Entlastung der innerörtlichen Straßen Bergstraße und Schloßstraße. • Anbindung des Gewerbegebiets Aspastraße mit gleichzeitiger Option, neue Gewerbeflächen zu erschließen. • Erschließung des neuen Wohnbaugebiets Rosenstraße West. Infolgedessen sieht Drebing die wichtigsten Prioritäten in der Herabstufung der beiden Ortsstraßen zu Gemeindestraßen und die Sperrung der Ortsdurchfahrt für den Durchgangsverkehr von LKW und Motorrädern. Fahrradwege, Neugestaltungen von Ludwig-Becker-Platz oder des Parkplatzes am Wehrturm, Verkehrsberuhigung, Straßengrün und von den Bewohnern ansprechend gestaltete Häuserfronten waren weitere Vorschläge. „Die Bürger müssen in die Planung mit einbezogen werden“, schlug Lothar Kraft vor. Elmar Schulte warnte vor voreiligen Entscheidungen: „Wir müssen erst abwarten, wie sich alles entwickelt und dann wohl überlegt die Maßnahmen verwirklichen.“ Bis es allerdings zur Realisierung komme, werde einige Zeit vergehen. „Die Verwirklichung könnte sich über mehrere Jahre erstrecken“, merkte Leo Geiser an.

  Schnell kristallisierte sich heraus, dass ein umfassender Gesamtplan entwickelt werden sollte. Ein weiteres Thema war ein neues Konzept für die Schlosstouristen. „Jährlich kommen rund 600 000 Besucher zum Schloss. Diese müssen wir in den Dorfkern bekommen“, forderte Lothar Kraft. Zur Klärung aller Fragen und Erarbeitung eines Gesamtplans soll ein Arbeitskreis gebildet werden unter Vorsitz von Werner Wiedenhorst und Markus Pieper. Eine entsprechende Mitteilung an alle Vereine und Organisationen wird die Verwaltung erstellen.

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