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Wie wird in Nordkirchen in Zukunft eingekauft?

Einzelhandelskonzept

Wie kaufen Nordkirchener derzeit ein? Wo gibt es Nachfrage? Und wie können sich die Händler besser daran anpassen? Diese Fragen soll das neue Einzelhandels-Konzept beantworten, das kommende Woche der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Wir erklären, wie dabei vorgegangen wurde und welche Eck-Daten es gibt.

NORDKIRCHEN

17.10.2016
Wie wird in Nordkirchen in Zukunft eingekauft?

Wie wird sich der Einzelhandel in Nordkirchen, in den Ortsteilen Nordkirchen, Südkirchen und Capelle, entwickeln? Hinweise dürfte das Einzelhandelskonzept geben. Den Entwurf stellt die Gemeinde jetzt öffentlich vor.

Das Planungsbüro Junker und Kruse aus Dortmund hat das Einzelhandelskonzept für die Gemeinde Nordkirchen neu aufgestellt. Vertreter der Nordkirchener Kaufmannschaft, die Industrie- und Handelskammer zu Münster, die Handwerkskammer Münster und die Bezirksregierung Münster haben den Prozess begleitet.

Zum Hintergrund: Die Städte und Gemeinden sind nach dem Bauplanungsrecht aufgefordert, für großflächige Betriebe die Einzelhandelsentwicklung in ihren Orten zu steuern.

Was will der Kunde, was der Händler?

In der Gemeinde Nordkirchen dient als Grundlage dazu das Einzelhandelskonzept. In diesem wird zunächst einmal die vorhandene Kaufkraft in den verschiedenen Segmenten statistisch ermittelt, das Verkaufsflächenangebot aufgenommen und die Sortimente erfasst, die zum Zeitpunkt der Aufstellung tatsächlich in der Gemeinde Nordkirchen vorhanden sind.

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Der Angebotssituation wird die rechnerisch ermittelte Nachfrage gegenüber gestellt. Daraus werden die Entwicklungsmöglichkeiten des Nordkirchener Einzelhandels abgeleitet.

Dann gilt es, die für die Ortsentwicklung insgesamt richtigen Bereiche zu definieren, in denen insbesondere der großflächige Einzelhandel konzentriert werden soll.

Hier ein paar Eck-Daten der Erhebung:

  • Rund 6000 Kunden hat das Stadtforschungsbüro Junker und Kruse zwischen dem 18. und 23. Mai befragt, um möglichst genaue Daten für das Einzelhandelskonzept zu erheben.
  • Bei den Befragungen der Händler ist herausgekommen, dass es in Nordkirchen insgesamt 46 Einzelhandelsgeschäfte gibt.
  • Die Gesamtverkaufsfläche beträgt 10.440 Quadratmeter. Davon nehmen allein Nahrungs- und Genussmittel rund 4000 Quadratmeter ein. Bekleidung und Schuhe werden in der Gemeinde Nordkirchen auf recht wenigen Flächen verkauft. Diese liegen deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
  • Die Kaufkraft beläuft sich auf rund 56,6 Millionen Euro. Rund 40 Prozent der Kaufkraft fließt in Nachbarkommunen ab.

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All diese Daten und Entwicklungen wurden in das neue Konzept eingearbeitet. „Wir möchten jetzt der interessierten Öffentlichkeit den Entwurf des Einzelhandelskonzeptes vorstellen und auch die Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger dazu hören“, so Bürgermeister Dietmar Bergmann. „Diese werden dann dem Wirtschaftsausschuss der Gemeinde und abschließend dem Rat der Gemeinde bekannt gegeben, der dann das Konzept zu beschließen hat“, so der Bürgermeister weiter.

Der Termin
Termin für den öffentlichen Informations- und Diskussionsabend zum Einzelhandelskonzept ist am Dienstag, 25. Oktober, ab 19 Uhr im Sitzungssaal des Bürgerhauses, Am Gorbach 2.

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