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Zehntklässler der JCS feierten ihren Abschluss

Gesamtschule Nordkirchen

Die Zehntklässler der Johann-Conrad-Schlaun-Schule haben am Freitag ihren Abschluss gefeiert. Für viele von ihnen geht es aber noch weiter.

Nordkirchen

, 06.07.2018
Zehntklässler der JCS feierten ihren Abschluss

Zu Beginn der Abschlussfeier kamen alle Schüler über die Treppe in das Forum der Gesamtschule. © Foto:Ingrid Wielens

Zehn Jahre Schulzeit liegen bereits hinter den Schülern, die am Freitag in der Johann-Conrad-Schlaun-Schule die Treppe in das Forum hinabgingen. Jeder von ihnen hielt eine Rose in der Hand. Die meisten lächelten, andere fanden ihr Lächeln erst vor dem Fotografen auf dem Treppenabsatz – als der erste Teil des Treppengangs auf hohen Schuhen geschafft war.

„Liebe extrem schicke Schüler“, begrüßte Schulleiter Ulrich Vomhof die Absolventen der zehnten Klasse und erntete damit einige Schmunzler. „Dass auch der Bürgermeister Dietmar Bergmann heute hier ist, zeigt, welchen Stellenwert der Abschluss nicht nur für euch, sondern auch für die Gemeinde hat.“

Wichtiger Lebensabschnitt

Der Leiter der Gesamtschule betonte, dass ein wichtiger Lebensabschnitt für die Schüler zu Ende gehe. Es sei an der Zeit, in die Zukunft zu blicken, aber auch Danke zu sagen. „Ich danke den Eltern dafür, dass sie uns ihr vertrauen gegeben haben“, sagte Ulrich Vomhof, „das Vertrauen, ihre Kinder auszubilden.“ Insbesondere hätten aber auch die Klassenlehrer der vier Abschlussklassen einen entscheidenden Beitrag zu den guten Ergebnissen der Schüler geleistet.

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„Ein Hauptschulabschluss, der gewissenhaft erarbeitet wurde, ist ebenso viel wert wie ein höherer Abschluss“, sagte Ulrich Vomhof. Sieben Prozent der Zehntklässler haben einen solchen Hauptschulabschluss erworben. Fast zwei Drittel werden die gymnasiale Oberstufe besuchen. „Gemeinsam mit euren Lehrern habt ihr ein Fundament erarbeitet, das euch trägt und stützt, solange ihr es pflegt und darauf aufbaut.“

Schlagzeuger ausgefallen

Zwischen den Ansprachen des Schulleiters, des Bürgermeisters, der Schulpflegschaftsvorsitzenden Anne Roerig und der Schülervertretung spielte die Schulband. Und das mit einer Besonderheit: Der Schlagzeuger war ausgefallen, weshalb eine Schülerin, die eigentlich nur Fußball und Gitarre spielt, kurzfristig einsprang. Dafür gab es einen Extra-Applaus.

Bürgermeister Dietmar Bergmann ermutigte in seiner Rede die Schüler, neue Wege zu gehen: „Auch Umwege führen zum Ziel. Sie alle können etwas – und das kann Ihnen keiner mehr nehmen“, sagte er. Die beiden Schülervertreter betonten, dass sie den Abschluss nach der zehnten Klasse nur als Zwischenziel sehen. Die erste Etappe sei geschafft, doch für alle gehe es jetzt weiter – schulisch oder sogar schon beruflich.

„Unsere Schullaufbahn ist wie eine Busfahrt“, sagte Schülervertreter Daniel Meisner. Und das Ziel sei noch nicht erreicht.

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