Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Nürnberg gewinnt Aufstiegs-Duell bei Rivale Holstein Kiel

Kiel. Der 1. FC Nürnberg ist auf dem Sprung zurück in die Fußball-Bundesliga. Bei Holstein Kiel kommen die Franken zu einem 3:1 und festigen den wichtigen zweiten Tabellenplatz. Die Norddeutschen müssen jetzt ihren Relegationsrang absichern.

Nürnberg gewinnt Aufstiegs-Duell bei Rivale Holstein Kiel

Kiels Alexander Mühling (M) versucht die beiden Nürnberger Hanno Behrens (r) und Eduard Löwen stehen zu lassen. Foto: Axel Heimken

Der 1. FC Nürnberg hat einen großen Schritt im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga gemacht. In einem hochklassigen Top-Duell setzte sich der Tabellenzweite am Montag verdient mit 3:1 (2:1) beim Dritten Holstein Kiel durch.

Georg Margreitter (9.) und Doppel-Torschütze Hanno Behrens (25./51.) trafen jeweils per Kopf für den „Club“. Der verwandelte Foulelfmeter durch Kingsley Schindler (12.) war für Kiel vor 11.874 Zuschauern zu wenig.

Drei Spieltage vor dem Saisonende haben die Nürnberger nun fünf Punkte Vorsprung auf Holstein Kiel und beste Chancen auf die Rückkehr in die Bundesliga nach vier Jahren. „Das war ein wichtiger Schritt“, sagte „Club“-Trainer Michael Köllner im TV-Sender Sky. „Wir haben einen direkten Konkurrenten auf Abstand gehalten und den Vorsprung ausgebaut.“ Er kündigte an, jetzt auch Tabellenführer Fortuna Düsseldorf noch anzugreifen. Die Düsseldorfer, die zwei Zähler vor dem FCN stehen, können schon am Samstag mit einem Sieg bei Dynamo Dresden als erster Aufsteiger feststehen.

Aufsteiger Holstein muss nach der zweiten Heimniederlage der Saison auf die Relegation hoffen. Derzeit liegen die Kieler zwei Zähler vor dem Vierten Jahn Regensburg. Bei einem Sieg gegen den FCN wäre Kiel auf den direkten Aufstiegsplatz geklettert. „Das Spiel wurde durch die Standardsituationen entschieden. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht“, stellte Holstein-Trainer Markus Anfang nüchtern fest.

Die Nürnberger verdienten sich den Erfolg durch ihre bessere Spielanlage. Von der hochgelobten Kieler Offensive war im ersten Spiel nach Bekanntgabe des Abschieds von Anfang zum Saisonende in Richtung Köln nur wenig zu sehen.

Mit frühem Pressing unterbanden die Gäste von Beginn das Angriffsspiel der Norddeutschen - und kamen schnell zum Erfolg. Nach einem Freistoß von Enrico Valentini war Margreitter (9.) zur Stelle. Doch schon im Gegenzug fiel der Ausgleich - und erneut spielte Margreitter eine entscheidende Rolle. Der Österreicher brachte Dominick Drexler im Strafraum zu Fall. Den Elfmeter verwandelte Schindler (12.) sicher.

Die Nürnberger ließen sich nicht beeindrucken. Wieder war es ein Freistoß vom Valentini, der die erneute Führung brachte: Diesmal verwertete Kapitän Hanno Behrens (25.) seine Flanke mit dem Kopf. Auch nach dem Wechsel hatten die Franken alles unter Kontrolle. Eine Komplettausfall der Kieler Defensive nutzte Behrens (51.) zu seinem zweiten Treffer. Holstein bemühte sich, noch einmal ranzukommen und machte Druck. Doch der Erfolg blieb aus.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Erste Bundesliga

Hannover 96 leiht Japaner Takuma Asano vom FC Arsenal aus

Hannover. Hannover 96 hat den Japaner Takuma Asano vom FC Arsenal ausgeliehen. Der 23 Jahre alte Offensivspieler kommt nach Angaben des Fußball-Bundesligisten für ein Jahr zu den Niedersachsen.mehr...

Erste Bundesliga

Montags-Spiele: Sportdirekter Eberl prangert Doppelmoral an

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat in der Diskussion um die umstrittenen Montags-Spiele in der Fußball-Bundesliga die vermeintliche Doppelmoral einiger Vereinsfunktionäre angeprangert.mehr...

Erste Bundesliga

Wertvollste Clubs: FC Bayern auf Platz vier

Frankfurt/Main. Bayern München hat in der Rangliste der 32 wertvollsten Fußballclubs Europas den vierten Platz gehalten. Dies geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hervor.mehr...