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Obama ändert Kurs: Ölbohrungen auch vor der Küste

Washington (dpa) Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama hat seinen Widerstand gegen Ölbohrungen vor den Küsten der USA aufgegeben. Unter bestimmten Bedingungen könne das sinnvoll sein, sagte er der Tageszeitung «Palm Beach Post».

Obama ändert Kurs: Ölbohrungen auch vor der Küste

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Obama hat seinen Widerstand gegen Ölbohrungen vor den Küsten der USA aufgegeben.

«Ich möchte nicht so rigide sein, dass wir gar nichts tun können», so Obama. Solche Bohrungen müssten allerdings vorsichtig und ohne Gefährdung der Umwelt erfolgen, betonte Obama. Wichtig sei eine «übergreifende Energiepolitik», um die Benzinpreise wieder zu senken. Obama forderte aber auch in Wahlkampfreden am Freitag in Florida laut «Washington Times» eine zusätzliche Besteuerung der hohen Profite in der Ölindustrie.

Obama reagiert mit seinem Meinungswandel einerseits auf eine parteiübergreifende Initiative im US-Kongress, die die strikten Beschränkungen für Ölbohrungen vor den Küsten lockern möchte; andererseits haben sich in Meinungsumfragen angesichts stark gestiegener Benzinpreise deutliche Mehrheiten der Amerikaner für solche Bohrungen ausgesprochen. Die Demokraten hatten bisher neben dem Verweis auf die gefährdete Umwelt argumentiert, dass neue amerikanische Ölförderungen erst in zehn Jahren eine spürbare Auswirkung auf die Preise haben würden.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain ebenso wie US-Präsident George W. Bush haben sich in den vergangenen Wochen mehrfach entschieden für Ölbohrungen vor den US-Küsten ausgesprochen. McCain meint, im optimalen Fall könnten schon in zwei bis drei Jahren neue US-Ölquellen sprudeln.

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