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Obdachloser wegen Brandstiftung zu Haft verurteilt

Köln. Ein Obdachloser ist wegen Brandstiftung an der Schlafstelle eines anderen Wohnungslosen zu einer Haftstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Das Kölner Landgericht zeigte sich am Freitag überzeugt, dass der 41-Jährige im Juli vergangenen Jahres Feuer in einem Gewölbebogen des Ehrenfelder Bahnhofs in Köln gelegt hatte. Dort schlief zu dieser Zeit das Opfer einen Alkoholrausch aus. Zwar habe der Angeklagte eine konkrete Todesgefahr für den Mann billigend in Kauf genommen, eine Tötungsabsicht habe ihm aber nicht nachgewiesen werden können, hieß es im Urteil.

Obdachloser wegen Brandstiftung zu Haft verurteilt

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv

Der 41-Jährige wurde nach 13 Prozesstagen wegen versuchter besonders schwerer Brandstiftung sowie vollendeter schwerer Brandstiftung verurteilt. Ursprünglich war dem Bulgaren versuchter Mord vorgeworfen worden. Vor der Tat soll es unter den Männern Streit um 50 Euro gegeben haben. Das Opfer hatte damals Glück und entkam den Flammen unverletzt.

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