Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Ölpreisrückgang entlastet Wirtschaft um Milliarden

Berlin (dpa) Der sinkende Ölpreis entlastet nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung Bürger und Unternehmen in Milliardenhöhe.

Ölpreisrückgang entlastet Wirtschaft um Milliarden

Tankstelle im hessischen Eschborn: Die heftigen Erschütterungen auf den weltweiten Finanzmärkten senken den Inflationsdruck der vergangenen Monate.

Wie das Blatt unter Berufung auf das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) meldet, führt der deutliche Preisrückgang bei Öl und Benzin seit Anfang Juli bis Jahresende zu Einsparungen von mehr als zehn Milliarden Euro. Die DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert sagte der Zeitung: «Die deutsche Volkswirtschaft wird bis Jahresende um mindestens zehn Milliarden Euro entlastet.»

Für das erste Halbjahr 2009 rechnet das DIW mit zusätzlichen Einsparungen in ähnlicher Größenordnung. Sollte der Gaspreis um bis zu 30 Prozent sinken, würde die Volkswirtschaft um weitere neun Milliarden entlastet, so Kemfert. Damit könnten die Einsparungen für Bürger und Unternehmen innerhalb von zwölf Monaten gut 19 Milliarden Euro betragen. «Sinkende Energiepreise sind daher ein echtes Konjunkturprogramm», sagte Kemfert der Zeitung.

Benzin ist derzeit so preiswert wie zuletzt vor dreieinhalb Jahren. Gestern kostete ein Liter Benzin im bundesweiten Durchschnitt weniger als 1,19 Euro, teilte der Branchenführer Aral in Bochum mit. Diesel war mit knapp 1,18 Euro lediglich einen Cent billiger. Damit sei der Benzinpreis auf das Niveau vom Mai 2005 gefallen. Der Preis für ein Barrel Rohöl ist innerhalb weniger Monate von seinem Rekordstand von fast 150 Dollar Anfang Juli bis auf nun etwas mehr als 50 Dollar abgestürzt.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wirtschaft

Mitarbeiter von Air Berlin protestieren für Zukunft

Berlin (dpa) Bei der insolventen Air Berlin bangen Tausende um ihren Arbeitsplatz, der Ärger richtet sich auch gegen Konzernchef Winkelmann. Wird Fliegen nun für viele Menschen auch teurer? Reisekonzerne erwarten keine steigenden Preise - vorerst zumindest.mehr...

Wirtschaft

Verbraucherpreise in Deutschland ziehen an

Wiesbaden (dpa) Für Deutschlands Verbraucher kosten im August vor allem Energie und Nahrungsmittel mehr als vor einem Jahr. Das treibt die Inflationsrate insgesamt weiter in Richtung zwei Prozent - die Zielmarke der EZB. Ein baldiger Kurswechsel der Notenbank ist dennoch nicht in Sicht.mehr...

Wirtschaft

Inflation zieht an - Nahrungsmittel und Energie teurer

Wiesbaden (dpa) Deutschlands Verbraucher müssen für Nahrungsmittel und Energie im September deutlich tiefer in die Tasche greifen. Das treibt die Teuerung insgesamt an. Besonders kräftig ist der Preissprung bei Butter.mehr...

Preise vorerst stabil

Eier werden nach Fipronil-Skandal knapp

OSNABRÜCK In Deutschland kommen weniger Eier auf den Markt - eine Folge des Fipronil-Skandals. Obwohl vor allem niederländische Eiererzeuger mit Hofsperrungen betroffen sind, zahlen auch deutsche Legehennenhalter derzeit kräftig drauf. Das kommt den Verbrauchern zugute - vorerst.mehr...

Turbulente Übergangszeit

Kauftag: Lufthansa sichert sich Air-Berlin-Teile

BERLIN Es ist keine Überraschung: Vor allem der deutsche Marktführer Lufthansa kommt bei Air Berlin zum Zug. Konzernchef Spohr spricht von einem großen Tag - auch wenn die Übergangsfrist sechs bis neun Monate betragen werde und man in dieser Zeit improvisieren müsse. Fraglich ist, ob Easyjet den Rest bekommt.mehr...